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Wenn Kinder betroffen sind

Hier finden Sie Links zu Seiten, die dieses Thema betreffen.

Schwerpunktthemen

Plötzlicher Kindstod/Trauernde Eltern

Umgang mit Kindern am Unfallort

Krisensituationen in Schulen

Krisensituationen im Kindergarten

Trauernde Kinder

 

Plötzlicher Kindstod / Trauernde Eltern

Die Frage nach dem "Warum?" - ein Artikel aus dem "Rettungsmagazin". Vielen Dank, dass wir diesen Artikel ins Internet stellen dürfen.

Neuauflage 2006: "Hinweise für Rettungsdienst, Notfallseelsorge und Krisenintervention", eine Broschüre herausgegeben vom Bundesverband verwaiste Eltern  in Deutschland e.V..

Das Bistum Fulda hat 2003 eine Arbeitshilfe "Pastorale Begegnung und Begleitung bei Totgeburten und Fehlgeburten" herausgegeben. Hier der pdf-Download.

"Ein Engel an der Leeren Wiege", Seelsorgerliche Begleitung bei Fehlgeburt, Totgeburt und plötzlichem Säuglingstod,
eine Handreichung der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern, hier als .pdf-Dokument.

"Wenn der Tod am Anfang steht" - Arbeitshilfe zur Begleitung, Seelsorge und Beratung trauernder Eltern
Der Tod des eigenen Kindes, noch dazu am Anfang des Lebens, ist eine der schlimmsten Erfahrungen, mit der Eltern konfrontiert werden können. Er bedeutet häufig einen dramatischen Einschnitt für das weitere Leben. Obwohl jährlich etwa 5.000 Kinder tot geboren werden oder kurz nach der Geburt sterben und die Zahl der Fehlgeburten noch um ein Vielfaches höher ist, wird die Not der Eltern oft zu wenig wahrgenommen. Gerade sie und ihre Angehörigen brauchen in dieser Situation besondere Unterstützung und Hilfe.
Als Handreichung für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge, in Krankenhäusern oder Beratungsstellen, hat die Deutsche Bischofskonferenz die Arbeitshilfe "Wenn der Tod am Anfang steht. Eltern trauern um ihr totes neugeborenes Kind – Hinweise zur Begleitung, Seelsorge und Beratung" (hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Arbeitshilfen 174) veröffentlicht, die jetzt als Broschüre vorliegt. "Verstorbenen das letzte Geleit zu geben und Trauernde zu trösten, insbesondere tote neugeborene Kinder zu bestatten und betroffenen Eltern und ihren Familien beizustehen, ist Menschenpflicht für Christen und Nichtchristen", so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, in seiner Einführung.
Die 96-seitige Arbeitshilfe enthält im ersten Teil Hinweise für die seelsorgliche Begegnung mit und Begleitung von trauernden Eltern und Angehörigen. Neben psychologischen Gesichtspunkten im Umgang mit den Trauernden werden hier konkrete Vorschläge für Krankenhäuser, Pfarrgemeinden, Beratungsstellen und Bildungshäuser sowie für eine christliche Bestattungs- und Trauerkultur formuliert. Darüber hinaus werden Empfehlungen an die Diözesen und Träger katholischer Krankenhäuser sowie Erwartungen an die Gesetzgeber und Träger kommunaler Einrichtungen benannt.
Ein zweiter Teil enthält Textvorschläge für das persönliche Gebet und Anregungen zur Gestaltung von liturgischen Begräbnisfeiern, bei denen Eltern und Angehörige von ihrem Kind Abschied nehmen können. Der dritte Teil greift die Sorge vieler gläubiger Eltern auf, deren Kind ohne Taufe gestorben ist, und gibt in einer theologischen Reflexion Antwort auf ihre Fragen. Ein Überblick über die rechtlichen Bestimmungen der einzelnen Bundesländer zum Bestattungswesen von Tot- und Fehlgeburten, Kontaktadressen sowie weiterführende Literaturhinweise und Materialien für die Praxis runden die Handreichung ab.
Der Text ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung der früheren Arbeitshilfe "Eltern trauern um ihr totes neugeborenes Kind" (Arbeitshilfen 109) von 1993.
Hinweis:
Arbeitshilfe 174: "Wenn der Tod am Anfang steht. Eltern trauern um ihr totes neugeborenes Kind – Hinweise zur Begleitung, Seelsorge und Beratung" Einzelexemplare können beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz kostenlos bestellt werden unter: E-Mail: broschueren@dbk.de; Telefon:0228/103-205; Fax: 0228/103-330
Die .pdf-Datei ist auf
www.dbk.de  und hier auf unserer Website veröffentlicht.

Hintergrundinformationen

"Primi passi" - eine neue Selbsthilfegruppe für betroffene Eltern und Geschwister nach dem Tod eines Kindes gibt es ab Dezember 2004 in Südbayern. Nähere Infos hier.

Websites für Eltern, die ein Kind verloren haben: Leben ohne Dich - Forum für verwaiste Eltern  und für trauernde Geschwister: www.geschwistertrauer.de
Virtuelle Kerzen kann man anzünden unter http://www.ree-online.de/cgi-bin/missyou.pl

"Wichtig ist, dass jemand bei den Eltern ist" - Ein Interview mit Katrin Weidemann, Notfallseelsorgerin in Eching (aus dem Münchner "Sonntagsblatt")

 

Krisensituationen in Schulen

Richtlinien für das Verhalten in der Schule nach einem Todesfall, zusammengestellt von Thomas Barkowski

SSB - Sichere Schulen Bayern

2 Broschüren der Schulpsychologischen Beratung Düsseldorf zum Thema
Umgang mit Trauer bei Kindern und Jugendlichen 
Umgang mit einem akuten Trauma bei Kindern und Jugendlichen

sowie ein Merkblatt für Lehrerinnen und Lehrer "Trauma  - was tun in der Schule?"

können heruntergeladen werden unter  www.duesseldorf.de/schulpsychologie/krise/index.shtml

Vielen Dank an die Schulpsychologische Beratung Düsseldorf für diese Möglichkeit!

Leitfaden für den Umgang mit Tod und Trauer in der Schule

(Erarbeitet vom Referat Schulpastoral, Hauptabteilung Schulen Diözese Rottenburg-Stuttgart, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg)

Aus Amerika haben wir einen Schul-Notfallkalender (.pdf-Dokument, Stand: 11.04.07) bekommen, der sehr konkrete Hinweise für notwendige Aktionen bei den unterschiedlichsten Notfällen liefert.
Diesen Notfallkalender gibt es in verschiedenen Versionen und für unterschiedliche Institutionen.
Hier der Notfallkalender in der .doc-Version ( Stand: 11.04.2007)

Es gibt auch einen Schul-Notfallkalender, der erstellt wurde vom KIBBS – Krisen-Interventions- und –Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen. Er ist sehr dicht am amerikanischen Modell. Hier als .doc, hier als .pdf.Version. (Stand: 14.10.2008)

Richtlinien für das Verhalten in der Schule nach einem Suizid (.pdf-download

Eine Arbeitshilfe für den Umgang mit plötzlichen Todesfällen in der Schule des Schulpastorals der Diözese Eichstätt (im .pdf-Format). Redakteur der Arbeitshilfe: Hans Seidl    

Hintergrundinformationen

Nach dem Amoklauf in Winnenden:
Hinweise für Gespräche mit den Schüler/innen
Elemente für eine Andacht  
Schreiben des Oberkirchenrats Württemberg mit weiteren Informationen und Terminen
Handreichung "Trauer in der Schule"

Neu auf "Literatur": "Kinder in Notfällen". Psychische Erste Hilfe und Nachsorge. Von Harald Karutz und Frank Lasogga. Eine Buchbesprechung ist erschienen im Bevölkerungsschutz-Magazin 1/2009.Das Original ist hier zu finden.

Neu auf "Literatur": "Wenn der Notfall eintritt". Thomas Barkowski hat zusammen mit katholischen Kolleg/innen ein Handbuch für die Krisenintervention in der Schule zusammengestellt. (Hier Flyer). Es soll Schulleitungen und in Lehrerkollegien eine Hilfestellung zum Umgang mit Krisenereignissen geben. Vor allem ist es aber für Religionslehrkräfte und andere, die in der Notfallseelsorge und der Krisenintervention tätig sind.

Neu auf "Literatur": Schock im Schulalltag! Handlungspläne für Krisensituationen, ein Buch von Karsten Koll.

Abschied nehmen - in die Zukunft schauen  Impulse für "Tage der Orientierung" bei Tod an der Schule

Krisenseelsorge im Schulbereich - Ausgabe Nr. 137 der Zeitschrift "Begegnung und Gespräch". Einen herzlichen Dank an www.religionsunterricht.de für die Erlaubnis der Weitergabe.

Dürfen Lehrer auch mal weinen? Als Lehrer in Notfallsituationen - Streiflichter aus dem Schulalltag. Von Konrad Lappe

Ablauf des Gedenkgottesdienst für eine Schülerin aus der 9. Klasse Hauptschule. 

Eine Powerpoint-Präsentation über Krisenintervention an der Schule. Autoren sind Gerd Paulus,  und Thomas Meindl . Beide sind Lehrer und Mitarbeiter der NFS im Lkr. Cham.

Notfallpsychologie in Schulen, ein  Beitrag zur Bewältigung von Schulkrisen von Dipl.-Päd. Harald Karutz und Pfr. Johannes Duven

Ein Protokoll eines NFS-Großeinsatzes an der Schule in Emskirchen nach dem tödlichen Verkehrsunfall eines Jugendlichen


 
Krisensituationen im Kindergarten
Notfallkalender für den Kindergarten mit konkreten Hinweisen für notwendige Aktionen bei unterschiedlichen Notfällen, hier als .pdf  oder .doc-Dokument
Bilder und Hinweise zum gebrauchsfertigen Notfallkalender
Die Broschüre "Empfehlungen für den Umgang mit Kindern, die Zeuge von Unfällen wurden oder in deren Familie jemand erkrankte, ...", können Sie hier als .pdf oder hier als .doc-Dokument herunterladen.
Hintergrundinformationen
 


Umgang mit Kindern am Unfallort

Info-Blatt für Eltern und andere Betreuungspersonen, die Kinder nach einem Notfall betreuen. Hier als .pdf oder hier als .doc-Dokument herunterladen.

Merkblätter von Harald Karutz
Kasperle  - Psychische Erste Hilfe bei verletzten und akut erkrankten Kindern
Pumuckel - Psychische Erste Hilfe bei Kindern im Großschadensfall
Seebär - Psychische Erste Hilfe für Kinder im Hochwassergebiet
Winnetou - Psychische Erste Hilfe bei trauernden Kindern

"Kein Kinderspiel", ein Merkblatt von Frank und Ute Larsen über die Betreuung von Kindern bei Einsätzen der Rettungsorganisationen

"Notfallbetreuung von Kindern", ein Infoblatt von Frank Waterstraat

 "Umgang mit unfallbeteiligten Kindern am Unfallort", eine weitere Broschüre der Akademie Bruderhilfe-Familienfürsorge

Hintergrundinformationen

"Unfallbeteiligtes Kind", eine Broschüre der Akademie Bruderhilfe-Familienfürsorge, NFSler und  des Dt. Verkehrssicherheitsrates

Begreifen, was ergreift: Stress und Betroffenheit bei Kindernotfällen. von  Harald Karutz, in: Rettungsdienst 27 (2004), S. 22-27.

Dipl.Päd. Harald Karutz hat eine Dissertation zum Thema Psychische Erste Hilfe bei unverletzt-betroffenen Kindern in Notfallsituationen veröffentlicht, hier auch in der Kurzfassung

Krisenmanagement bei Kinder- und Jugendreisen, ein neues Buch, herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugendferiendienste e.V. (BEJ).

"Psychische Situation von Kindern in Notfällen", Anregungen für die Psychische Erste Hilfe, ein Artikel von Dipl.Päd. Harald Karutz (.pdf-Format).
Jetzt auch als Buch, zu bestellen über jeden Buchhandel oder beim
LIT-Verlag Münster

"Psychische Erste Hilfe bei Kindern in akuten Notfallsituationen", eine Diplomarbeit von Harald Karutz

Das Kasperle-Konzept von H. Karutz

Tod und Sterben in der Vorstellung von Kindern und Jugendlichen, von Dr. Markus Löble und Ulrich Hohloch, KID Wangen
aus:
Rettungsdienst 10/2000  Seiten 41-45

 
Trauernde Kinder

Viele Infos rund um das Thema "Trauer bei Kindern" finden Sie auf der Website www.kindertrauer.info.

Das Sterben ins Leben holen - Trauernde Kinder begleiten, eine Broschüre von Angelika und Waldemar Pisarski

Nicht so schlimm?
Ich habe oft Schwierigkeiten, mit anderen über meine Trauer zu reden, besonders mit meinen Mitschülern. Sie übersehen mich und akzeptieren mich nur, wenn ich fröhlich bin und wenn man zusammen Spaß haben kann. Oft lüge ich. Wenn ich zum Beispiel nicht auf einen Geburtstag gehen will, oder nicht an Karneval in die Schule komme, sage ich, dass ich schon etwas vorhabe. Ich glaube, ich mache das, weil es “schon” ein Jahr her ist, dass Jann tot ist, und weil ich denke, dass die anderen mich nicht verstehen würden. Ich bin in der 7. Klasse, wir sind neu zusammengesetzt worden, daher habe ich viele neue Mitschüler und auch Lehrer, die nicht wissen, dass Jann tot ist. Als ich zu meinem Klassenlehrer ging, um ihm zu sagen, dass ich einen Bruder verloren habe, fragte er mich mit einem genervten Unterton, wie lange es schon her wäre. Ich sagte: Fast ein Jahr. Erst guckte er nur doof, dann sagte er, dann sei es ja nicht so schlimm, und ging aus dem Klassenzimmer. Ich stand da wie gelähmt und fühlte mich, als müsste ich schreien.  Betty, 13 Jahre

Quelle: Unbekannt

Hintergrundinformationen

Ausgewählte Bilderbücher für Kinder zum Thema „Tod und Sterben“ werden auf der Homepage der Evangelischen Kirche in Deutschland vorgestellt:

www.ekd.de/tod_was_ist_das/bilderbuch_sterben.html

Die Selbsthilfegruppe AGUS (Angehörige um Suizid) hat ein Themenheft herausgebracht, dass sich mit trauernden Kindern und Jugendlichen beschäftigt: "Trauer nach Suizid bei Kindern und Jugendlichen". Es kann bestellt werden auf http://www.agus-selbsthilfe.de  Kosten: 6,- € pro Heft.

"Die Trauer eines Kindes ernst nehmen", ein guter Artikel aus dem neuen "Rettungs Magazin" (3/2005). Hier 4 .jpg-scans in einem Winzip-Archiv

"Mit Tod und Trauer umgehen" - Gedanken zur Entwicklungspsychologie von Thomas Barkowski

Das Sterben ins Leben holen. Kinder beim Trauern begleiten (Angelika und Waldemar Pisarski)

Auf dieser Seite gibt es Infos für Kinder und Jugendliche, deren Vater oder Mutter gestorben sind: http://www.nico-und-nicola.de/

Ein Internetforum und Informationen rund um Kinder, die trauern: http://www.allesistanders.de

"Tod und Sterben in der Vorstellung Kinder und Jugendlicher, Handreichungen für die Krisenintervention"
Von: Zentrum für Psychiatrie "Die Weissenau", Abtlg. Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Zusammenarbeit mit dem Kriseninterventionsdienst des DRK Wangen im Allgäu

 

Kontaktadresse für weitere Fragen (insbesondere für die Betreuung von Schulkindern):

Thomas Barkowski
Religionspädagogisches Zentrum der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
- Regionalstelle Mittelfranken  -
Notfallseelsorge und Krisenintervention  in der Schule
Hausanschrift:  Abteigasse 4-7 91560 Heilsbronn
Postanschrift:  Postfach 11 43  91556  Heilsbronn
Tel.(Durchwahl): 0 98 72 - 50 91 25  
Fax: 0 98 72 - 50 91 13  
Sekretariat Frau Endriss  Tel.: 0 98 72 - 50 91 29 (vormittags)
Mail: barkowski.rpz-heilsbronn@elkb.de

Dr. Gabriele Rüttiger
Fachbereichsleiterin
Erzbischöfliches Ordinariat
Schulreferat / Abt. II: Fachbereich Schulpastoral
Schrammerstraße 3
80333 München
Tel: 089 / 21 37 - 24 12
Fax: 089 / 21 37 - 24 10
Mail: GRuettiger@ordinariat-muenchen.de


Zuletzt geändert von Hanjo v. Wietersheim am 07.11.2009

Mit freundlicher 
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