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Gottesdienst nach dem 11. September 2001 - Hiob
Die biblische Gestalt ist Hiob ist sprichwörtlich
geworden. Wenn ein Unglück nach dem anderen hereinbricht, dann sprechen wir von
Hiobsbotschaften. Hiob, diesem - das wird ausdrücklich festgestellt - guten und
gerechten Menschen widerfährt dies. Alles wird ihm genommen: Haus und Besitz;
seine Familie kommt ums Leben.
Und man kann sich gut vorstellen, wie er dasitzt, auf den Trümmern seiner
Existenz. Da kommen Freunde zu ihm, ihn zu besuchen, ihn zu trösten. Geteiltes
Leid ist halbes Leid, weiß schon das Sprichwort zu berichten.
Eine ganze Zeitlang sitzen die Freunde einfach schweigend da. Sie ertragen diese
grausame Stille, diese wortlose Leere. Sie fliehen nicht vor dem seufzendem
Atem, dem suchenden, fragenden Blick. Und dann, nach langer Zeit, stellen sie
sich auch dem Fragen nach dem Warum und Wieso. Wohl nicht zuletzt deshalb ist
das Buch Hiob zu einem Stück Weltliteratur geworden.
- Wenn ich manche der Bilder sehe, von den
Opfern, den Davongekommenen, den Helfern - sie erinnern mich bei allem
Unterschied an diesen Hiob. Gewiss, es ist viel zu tun - aber mitten in den
Aufräumungsarbeiten wird der Blick leer und fragend. Und einer bleibt stehen,
hält inne...
Warum? Ich weiß die Antwort nicht. Ich habe am
(vor)letzten Dienstag die Bilder gesehen. Unwirklich habe ich es erlebt, fast
wie im Film. Aber überdeutlich sagte mir eine Stimme: nein, das ist wirklich.
Und schnell war das Wort der "Apokalypse" im Umlauf, diesem
Weltuntergangsgeschehen von kosmischem Ausmaß, das z.B. ein anderes biblisches
Buch entwirft, die Apokalypse, das Buch Offenbarung am Ende des NT.
[Wie ging es uns. Stellvertretend für unsere Erfahrungen -> [Erfahrungen von
anderen?]
<FF: Inmitten der Zahlen und Analysen, der Gedanken und Worte, der Frage nach
Urhebern und Tätern die Nachricht, dass auch unzählige Angehörige der
Organisationen unter den Opfern sind. Helfen wollen, retten, was zu retten ist.
Und wohl dann - unvorstellbar haben es die Medien oft genannt - gab die
Stahlkonstruktion unter dem Feuer nach und alles stürzte in sich zusammen.
Verloren die Retter im Trümmerschatten, verloren auch die, die in den oberen
Stockwerken auf Rettung warteten oder noch auf der Flucht nach unten waren.>
Mehr als einmal habe ich mich in diesen Tagen
dann auch selbst wie Hiob gefühlt. Und das Wort "Notfallseelsorge" hinten auf
der gelben Einsatzjacke, die ich im Kofferraum dabeihabe - es kam mir manchmal
so leer und inhaltslos vor angesichts dieser Wirklichkeit. Wie ist das mit den
"hilflosen Helfern"?!
Was bleibt, sind die Trümmer, sind Helfer, die wohl auch über das Maß hinaus
arbeiten, was ihnen zuträglich ist. Was bleibt, sind die kleinen und großen
menschlichen Tragödien, die nach und nach bekannt werden. Gefühle, Gedanken, die
Trauer von Menschen, die Angehörige verloren haben oder nun voller quälender
Ungewissheit warten müssen. Und auch die Eindrücke, die manchen vielleicht sein
restliches Leben verfolgen werden.
Was bleibt - nein, nicht die Frage nach dem Warum. Sondern die Frage, wie wir
angesichts einer solchen Katastrophe weiterleben können. Denn irgendwo hat
dieser Terror doch Grundfesten, Grundsicherheiten des Lebens erschüttert. Doch
ein gewisses Maß an Sicherheit - wir brauchen es doch.
<FF: Das gilt auch für alle in den
Organisationen. Wohl: wir kennen mehr oder weniger intensiv den Umgang mit Leid
und Tod. Aber da galt doch immer: wir waren die Helfer. Und nun musste man
hilflos zusehen, dass keine Rettung mehr möglich war. Eine schwere Erfahrung.
Eine weitere schlimme Erfahrung kam dazu. Helfer und Retter wurden zu Opfern.
Auch dies erschüttert. Und wohl mancher nicht nur von den Wehren denkt an
Einsätze, wo es für einen selbst gefährlich wurde. >
Sicher, es war kein Unglück. Aber das ändert
nichts. Terror hat es freilich zu jeder Zeit gegeben. Je nachdem, was die Zeit
für Möglichkeiten bot. Mit der technischen Entwicklung wuchsen auch die
Möglichkeiten des Terrors. Zumal in der Hand derer, die zu allem entschlossen
sind. Und auch die Hölle, die wir gesehen
haben, diese menschengemachte Hölle, sie ist kein Einzelfall. Nur die
Dimensionen unterscheiden sich. Wenn Kinder in Nordirland auf dem Schulweg mit
Steinen beworfen werden, dann ist da auch Hölle, genauso wie mancherorts auf dem
Balkan, in Nahost, - oder wenn hier Menschen anderer Hautfarbe, Nationalität
oder Religion gejagt, geschlagen, getötet werden.
Aber wir haben dann auch andere Bilder gesehen. Tanzende Menschen, voller
Freude, dass der kleine Teufel Amerika es nun gezeigt bekommen hat. Schlimm
- doch warne ich vor einer schnellen Verurteilung. Kennen wir nicht auch die
Gefühle der Rache und der Genugtuung?! Besonders, wenn wir uns als Opfer fühlen
und Gerechtigkeit fordern?! Und ahnen wir nicht auch etwas von diesem
abgrundtiefen Hass, der ganz Besitz von Menschen ergreifen kann. Fanatischer
Hass, der nur noch darauf aus ist, zu zerstören, zu bekämpfen - um welchen Preis
auch immer. Mit Religion freilich hat das für
mich nichts oder nicht mehr zu tun. Religion will dem Leben dienen. Das gilt
- bei aller Missverständlichkeit - für das Christentum - und (bei aller
Unterschiedlichkeit) doch wohl auch für den Islam.
Der Islam als neuer Gegner im Kampf der Kulturen. Immer wieder begegnen jene
diffusen Ängste, jene neuen, manchmal sehr pauschalen Feindbilder, die nun nach
dem Ende des Ostblocks auftauchen und gepflegt werden - wir sollten sie kritisch
hinterfragen. Gesellschaften, in denen enge religiöse Regeln und Traditionen
herrschen, mögen unsere offene und freiheitsbetonte Lebensweise als Bedrohung
und Verfall empfinden - aber tun man sich hierzulande nicht schwer mit
Grundwerten, mit Grenzen. Ist wirklich alles erlaubt, was machbar ist?
Was bleibt, ist wohl auch die Frage, was nun
kommt. Vielleicht haben die Ereignisse inzwischen meine Gedanken überholt. Aber
was tun, wenn stilles Erdulden als Schwäche ausgelegt wird, und Gegenwehr
zugleich neue Gefahren heraufbeschwört. Wo sind die Gegner eigentlich? Die
Scharfmacher und Agitatoren aller Zeiten machen sich die Hände selten schmutzig.
Dafür haben sie Laufburschen.
Nur dies möchte ich zu bedenken geben. Eine alte
Weisheit sagt: wer gegen das Böse kämpft, wird selbst böse. Auch, wenn es
angesichts der Bilder und des Grauens schwerfällt oder unmöglich erscheint:
Jesus ruft im NT zur Feindesliebe und zur Versöhnung auf. Und wenn Menschen
hierzulande angepöbelt werden, weil sie aus Afghanistan kommen oder Muslime sind
(und damit doch zu jener Menge der Feinde gehören) - dann läuft da etwas
gewaltig schief.
Was bleibt, und damit komme ich zum Schluss, ist
auch ein Angebot. Egal, wie gläubig sich einer fühlt - da steht ein Kreuz.
Und es erinnert - das wusste auch schon Hiob - an eine Adresse, ein Wohin. In
allem Leid und aller Sinnlosigkeit, bei allen Fragen und Rätsel - mehr als
einmal schreit er all dies Gott entgegen, auf der Suche nach einer Antwort.
Auch, wenn alles dunkel und undurchsichtig wird wie der Rauch und der Qualm,
wenn die Orientierung verloren geht, wenn gleichsam der Boden unter den Füßen
weggezogen wird - dieser "Punkt" - Gott! - bleibt.
Und das Kreuz, das wir anfangs auf den Altar stellten: es verdeutlicht neben
vielem anderen Gottes Solidarität mit den Leidenden. Jesus teilt Leben und
Leiden und Tod. Einen solch sinnlosen Tod stirbt Jesus am Kreuz. Und zugleich
wächst aus dem Grab Hoffnung auf ein neues Leben, ohne Tod, Leid, Schmerz und
Geschrei, ohne Hass und Terror.
Trauer, Fassungslosigkeit, Entsetzen, Terror - all das ist und bleibt Teil
dieser Welt. Aber die Hoffnung auf eine Welt ohne dies alles, sie ist nicht
umsonst gehofft. So, wie wir mit unserer Klage ein "Wohin" haben können, so hat
diese Hoffnung ein "Woher".
<FF: Und das mag helfen, beim Gedenken an die,
die helfen wollten und selbst ums Leben kamen.
Es mag auch uns helfen, wenn wieder der Wecker auslöst, der nächste Einsatz
kommt, vielleicht zur Menschenrettung. Und wir vielleicht wieder an unsere
Grenzen kommen, hilflos sind oder selbst in Gefahr>.
<Wollen wir still werden für eine Minute zum
Gedenken an die Opfer>.
Gedenkfeier 22.9.2001
Vorspiel
Begrüßung: Kreisbrandrat.
Bitte Hinweis: Vertreter des THW können nicht (Naila muss seine Wache
umziehen, Hof ist zu einem Dienst abgeordnet worden)
Liedansage! ->
Lied: So
nimm denn meine Hände (EG 376 auf Liedblatt)
Von der Betroffenheit
Einführende Worte
Vorschlag (Pfarrer): Ein leerer Tisch/Altar. Er soll Platz geben für
unsere Gedanken und Gefühle, unsere Betroffenheit und unsere Angst, unsere
Hoffnung und unsere Ohnmacht.
Vorschlag: Vertreter der Einsatzkräfte bringen ein Zeichen, das für ihre
Arbeit steht. Im dazugesprochenen Text soll das benannt werden
(Formulierungsvorschlag: "Ich bringe ein ...". "Unsere Aufgabe ist
es..." Oder: "Wenn wir ausrücken, wollen wir..." Danach kann ein
Satz der Betroffenheit folgen. "Und nun mussten wir mitansehen, wie
unsere Kameraden umkamen..." oder etwas ähnliches)
Durch Pfarrer: Kreuz / Kerze
Vorschlag Kreuz: Wir bringen ein Kreuz. Es steht für Jesus Christus, den
Gekreuzigten.
Vorschlag Kerze: Wir bringen eine
Kerze / Kerzen. Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst. Aber seid
getrost, ich habe die Welt überwunden.
Gebet
Musikstück:
Weiß ich den Weg auch nicht
Ansprache Landrat
Lied:
Befiehl du deine Wege (EG 361 Liedblatt)
Ansprache / Predigt / Besinnung.
Als Möglichkeit zwischenhinein:1 - 3 Personen erzählen von ihren Gedanken,
Gefühlen. Das soll ausführlicher sein als der kurze Satz oben und wirklich
subjektiv sein. Falls jemand etwas hat - wir verständigen uns zuvor.
Lied:
Du kannst nicht tiefer fallen, EG 533 nach der Melodie Christus, der ist
mein Leben (EG 516)
Gebet / Fürbitten (auch mit Vertretern der
Organisationen)
Vorschlag
Pfarrer: Gott, wir sind ratlos und erschrocken. Was am 11. September
geschehen ist, schien undenkbar. Nun sind nur Trümmer geblieben. Und wir
spüren die Erschütterung dieses Tages auch in uns. Gemeinsam rufen wir zu
Dir: Herr, erbarme Dich!
Pfarrer: Wir denken an all die Opfer, nicht nur an die, die in den
zerstörten Gebäuden arbeiteten oder sie besuchten. Wir denken an die Opfer
in den abgestürzten Flugzeugen. Wir denken an die Angehörigen, von denen
mancher immer noch voller Ungewissheit ist. Wir bitten dich um Trost, wo
alle Versuche zu Verstehen wohl am Ende sind. Gemeinsam rufen wir zu Dir:
Herr, erbarme Dich!
Feuerwehr: Helfer wurden alarmiert, um die von den Flammen eingeschlossenen
zu retten. Sie waren machtlos gegen das Feuer. Die Gebäude stürzten zusammen
und rissen die, die nicht fliehen konnten in den Tod. Wir denken an die
Kameradinnen und Kameraden, die beim Einsatz in New York ums Leben kamen und
bitten Dich um Trost für ihre die Angehörigen und Freunde. Gemeinsam rufen
wir zu Dir: Herr, erbarme Dich!
BRK: Ärzte und Sanitäter wurden vor Ort geschickt, um die Verletzten zu
versorgen. Viele konnten sie helfen. Auch unter ihnen gibt es Opfer, die von
den Trümmern begraben wurden. Auch für ihre Familien bitten wir Dich, dass
Du ihnen beistehst. Gemeinsam rufen wir zu Dir: Herr, erbarme Dich!
Polizei: Sicherheitspersonal und Polizei versuchte, die Fliehenden dorthin
zu weisen, wo keine Gefahr mehr bestand. Viele Menschen wurden dadurch
gerettet. Am Ende konnten sich mancher dieser Helfenden selbst nicht mehr in
Sicherheit bringen. Auch für Ihre Angehörigen bitten wir um Trost und Kraft.
Gemeinsam rufen wir zu Dir: Herr, erbarme Dich!
THW: entfällt (Kraft für die Aufräumarbeiten... - s.u.)
Pfarrer: Gott, wir sind ratlos angesichts von Hass und Terror. Die Toten
- es waren Menschen vieler Länder und vieler Religionen dabei. Wie sinnlos
werden da einfache Feind- und Weltbilder. Und wie wichtig wird Dein Ruf zu
Vergebung und Versöhnung. Gemeinsam rufen wir zu Dir: Herr, erbarme Dich!
Pfarrer: Die Überlebenden und Angehörigen, die Arbeiter in den Trümmern
- vielleicht werden sie ein Leben lang gezeichnet sein von diesem Ereignis.
Schenke ihnen und allen, die erschüttert sind, Heilung für ihre kranken und
verwundeten Seelen. Gemeinsam rufen wir zu Dir: Herr, erbarme Dich!
Pfarrer: Um Frieden bitten wir Dich zuletzt in dieser friedlosen Zeit. Gib
den Verantwortlichen Augenmaß und Weisheit, das Rechte zu tun und wehre die
Versuchung der Rache ab. Gemeinsam rufen wir zu Dir: Herr, erbarme Dich!
Lasst uns beten, wie Jesus Christus uns gelehrt hat... ->
Vater unser
Segen (Pfarrer). Vorschlag: Es segne und
behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der
Hl. Geist.
Musikstück:
Ich hat einen Kameraden.
So nimm denn meine Hände
1. So nimm denn meine Hände und führe mich / bis
an mein selig Ende und ewiglich. / Ich mag allein nicht gehen, nicht einen
Schritt: / wo du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.
2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz /
und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz. / Lass ruhn zu deinen Füßen
dein armes Kind: / es will die Augen schließen und glauben blind.
3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner
Macht, / du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht: / so nimm denn
meine Hände und führe mich / bis an mein selig Ende und ewiglich!
Befiehl du deine Wege
1. Befiehl du deine Wege und was dein Herze
kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und
Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen
kann.
2. Dem Herren musst du trauen, wenn dir's soll
wohlergehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit
Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein läßt Gott sich gar nichts
nehmen, es muss erbeten sein.
6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden
rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten
Freud.
Du kannst nicht tiefer fallen
1. Du kannst nicht tiefer fallen als nur in
Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
2. Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld
und Tod doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.
3. Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum
und Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.
So nimm denn meine Hände
1. So nimm denn meine Hände und führe mich / bis
an mein selig Ende und ewiglich. / Ich mag allein nicht gehen, nicht einen
Schritt: / wo du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.
2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz /
und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz. / Lass ruhn zu deinen Füßen
dein armes Kind: / es will die Augen schließen und glauben blind.
3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner
Macht, / du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht: / so nimm denn
meine Hände und führe mich / bis an mein selig Ende und ewiglich!
Befiehl du deine Wege
1. Befiehl du deine Wege und was dein Herze
kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und
Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen
kann.
2. Dem Herren mußt du trauen, wenn dir's soll
wohlergehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit
Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein läßt Gott sich gar nichts
nehmen, es muß erbeten sein.
6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden
rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten
Freud.
Du kannst nicht tiefer fallen
1. Du kannst nicht tiefer fallen als nur in
Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
2. Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld
und Tod doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.
3. Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum
und Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.
Für das Internet bearbeitet von Hanjo
v. Wietersheim am 08.05.2002.
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