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Gottesdienste mit verschiedenen Rettungsorganisationen


Gottesdienst mit Hilfsorganisationen am 13.Sonntag nach Trinitatis (der barmherzige Samariter)

Der Barmherzige Samariter (ök.GD auf e. Rettungsdienst-Kongress)

Gottesdienst für ein BRK Ausbildungslager

  1. Gottesdienst 13. Sonntag n. Trinitatis:  Der barmherzige Samariter
    zusammen mit den verschiedenen Hilfsorganisationen des Ortes

Ziel : Deutlich machen, dass praktische Hilfe am Nächsten eine Form der von Christus geforderten Nächstenliebe ist; Versuch, neue Brücken zwischen den Hilfsorganisationen und der Kirchengemeinde zu schlagen.

Jede Gruppierung nimmt mit ca. 5 Mitgliedern in Uniform am Gottesdienst teil, ein/e Sprecher(in) jeder Gruppe bereitet eine kurze Vorstellung (ca. 5 min.) vor.

Vor der Kirche können Fahrzeuge oder Informationstafeln ausgestellt werden.

(Abkürzungen: L=Liturg, G=Gemeinde)

ERÖFFNUNG

1) Orgelvorspiel

2) Begrüßung

L: (Hinweis auf besonderen Charakter des Gottesdienstes und auf den Wochenspruch.) Spruch der Woche : Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

G: Amen

3) Eingangslied EKG 128, 1+2+8

4) Sündenbekenntnis

L: Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,

G: der Himmel und Erde gemacht hat.

L: Wir sind hier versammelt, um miteinander Gottes Wort zu hören und ihn im Gebet und im Loblied anzurufen. Wir wissen, dass wir dazu unwürdig sind und bekennen deshalb vor Gott, dass wir gesündigt haben in Gedanken, mit Worten und durch Taten. Insbesondere bekennen wir, dass wir immer wieder zuviel für uns selber und zu wenig für unsere Nächsten tun, denken und beten. Darum nehmen wir Zuflucht zu der grundlosen Barmherzigkeit Gottes, unseres himmlischen Vaters. Wir begehren Gnade um Christi willen und sprechen gemeinsam:

G: Gott, sei mir Sünder gnädig. Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er vergebe uns unsere Sünde und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

L: Der allmächtige, barmherzige Gott hat sich unserer erbarmt. Er hat seinen einzigen Sohn für unsere Sünden in den Tod gegeben und uns um seinetwillen vergeben. Er hat allen, die an Jesus glauben, Macht gegeben, seine Kinder zu werden und ihnen seinen heiligen Geist versprochen. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden.

Das verleihe Gott uns allen.

G: Amen.

ANRUFUNG

5) Eingangspsalm Introitus 16 Trinitatiszeit III

6) Kyrie und Gloria

L: Kyrie eleison

G: Herr, erbarme dich

L: Christe eleison

G: Christus, erbarme dich

L: Kyrie eleison

G: Herr, erbarm dich über uns.

L: Ehre sei Gott in der Höhe

G: Und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen.

Allein Gott in der Höh sei Ehr... (EKG 131)

7) Tagesgebet

L: Der Herr sei mit euch

G: Und mit deinem Geist

L: Lasst uns beten

Barmherziger Gott und Vater, du hast uns in Jesus Christus ein Vorbild gegeben, wie wir dich und unsere Nächsten lieben sollen. Schenke uns, dass wir ihm im Glauben und im Helfen nachfolgen können. Das bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

G: Amen

VERKÜNDIGUNG UND BEKENNTNIS

8) 1. Lesung : Epistel 1.Joh. 4,7-12

9) Lied der Woche EKG 244, 1-3

10) 2. Lesung :

L: Ankündigung

G: Ehre sei dir, Herr.

L: Evangelium Lukas 10, 25-37

G: Lob sei dir, o Christus.

11) Glaubensbekenntnis

L + G: Ich glaube an Gott,

den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde,

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.

Amen

12) Liedstrophe EKG 244, 4

13) Predigt ( Matthäus, 6, 1-4)

(Die Predigt stellt die Verbindung her zwischen dem christlichen Auftrag der Nächstenliebe und der Arbeit der verschiedenen Organisationen. In der Predigt stellen die einzelnen Sprecher(innen) ihre Organisation kurz vor (je ca. 5 Minuten). Im vorliegenden Fall waren die Feuerwehr, das Roten Kreuz und die Diakoniestation beteiligt.)

Gnade sei mit euch und Frieden von unserem Herrn Jesus Christus.

Amen

"Wer ist mein Nächster?" und "wie soll ich Almosen geben, um der Liebe Gottes richtig nachzufolgen?" Das sind die Fragen, auf die die heutigen Bibeltexte eine Antwort geben wollen.

1) Zum einen: "Wer ist mein Nächster?" Diese Frage wurde an Jesus gestellt und daraufhin erzählte er die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Er erzählte die Geschichte eines Mannes, der einem anderen half, obwohl er dazu überhaupt nicht verpflichtet war. Er war nicht mit ihm verwandt, sie kamen nicht aus der gleichen Stadt, ja nicht einmal aus dem gleichen Volk, im Gegenteil, die Samariter wurden von den Juden verachtet. Jeder hätte vollstes Verständnis dafür gehabt, wenn der Samariter den Juden liegen gelassen hätte um weiterzuziehen, weg aus der gefährlichen Gegend, wo die Räuber ihr Unwesen treiben. Doch gerade dieser Samariter erkannte, was er Gott und dem Verletzten schuldig war und half ihm so gut, wie er konnte. Um es mit Jesus zu sagen: "Er wurde dem Verletzten zum Nächsten. Wenn wir unseren Glauben und das Doppelgebot der Liebe ernst nehmen, dann hat das also Folgen: wir sind dann verpflichtet, einander zu helfen und auch den Fremden, die wir vielleicht zum ersten Mal im Leben sehen. Die Feuerwehren haben diesen Hilfsgedanken zu ihrem Motto gemacht: "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr."

Ich möchte den Kommandanten der Obermichelbacher Feuerwehr, Herrn Zimmermann, bitten, uns etwas über die Aufgaben und die Tätigkeit der Feuerwehr zu sagen.

Dem Nächsten helfen, das kann man auf viele verschiedene Arten tun. Es ist sicherlich nicht jedermanns Sache, als Feuerwehrmann tätig zu sein, aber Helfen soll jeder Christ. Eine Möglichkeit ist neben dem aktiven Handeln das Almosen geben, wie es in der Sprache der Bibel heißt. Heute nennen wir es Spenden geben. Damit sind wir bei der zweiten Frage angekommen: "Wie sollen wir spenden?" Jesus sagt: "Spende so, dass deine rechte Hand nicht weiß, was deine linke tut. Und das heißt: Mach kein Aufheben um das Geld, das du weggibst, um anderen zu helfen, denn es ist das Natürlichste der Welt, dass wir wenigstens anderen durch unsere Spenden das Helfen ermöglichen, wenn wir irgendwo nicht selber aktiv sein können. Wir sollen uns nichts einbilden, wenn wir 5 oder 10 Mark spenden, wenn wieder einmal Sammler an unsere Haustür kommen. Denn im Normalfall geben wir nur von unserem Überfluss ab. Und Spenden geben gehörte von je her zu den normalen christlichen Tätigkeiten.

Eine Hilfsorganisation, die regelmäßig um Spenden bittet, ist das Rote Kreuz. Es wurde gegründet von einem tieffrommen Mann und es lebt von dem Gedanken, dass wirklich jedem geholfen werden muß, unabhängig von Herkunft, Religion oder Hautfarbe. Auf dem Schlachtfeld von Solferino prägte Henry Dunant den Ausruf: "Tutti Fratelli!" Wir sind alle Brüder. Ich möchte jetzt den Leiter des Roten Kreuzes in Fach, Herrn Zink bitten, uns etwas über die Arbeit des seiner Organisation zu erzählen.

Wir sehen, der christliche Gedanke der Nächstenliebe hat viele Menschen, auch außerhalb der Kirche dazu bewogen, anderen zu helfen. Noch viele andere Werke und Organisationen könnte man hier berichten lassen.

Doch auch die Kirche hat es von Anfang an als ihre Aufgabe gesehen, Bedürftige zu unterstützen. In der letzten Woche haben wir zum Beispiel den Gedenktag des Erzdiakons Laurentius gefeiert, der bis zu seinem Märtyrertod für die Armen und Kranken in Rom tätig war. Während der Kreuzzüge entstanden christliche Ritterorden, die vor allem Kranke pflegten und Pilger betreuten. Von ihnen stammen der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter Unfallhilfe ab. Und seit etwa 100 Jahren haben wir in den Kirchen die innere Mission oder auch Diakonie. Diese großen kirchlichen Werke versuchen auf ihre Weise für die Kirche den Auftrag der Nächstenliebe zu erfüllen. Einen Ableger der Kirchlichen Diakonie haben wir auch in unserer Diakoniestation in Siegelsdorf. Schwester Rosalinde, bitte erzählen sie uns etwas von ihrer Tätigkeit.

Viele Beispiele, wie anderen geholfen wird. Ich denke, jeder von uns sollte sich von Zeit zu Zeit Gedanken darüber machen, wo und wem man in der jeweiligen speziellen Lebenssituation helfen könnte.

Etwas können und sollen wir alle aber auf jeden Fall tun: Nämlich für Hilfsbedürftige und für Helfer beten. Wenn die Feuersirene geht, oder wenn wir einen Rettungswagen sehen, dann haben alle Beteiligten unsere Gebete sicherlich bitter nötig. Und diesen Auftrag des füreinander Betens schätze ich nicht gering ein- im Gegenteil. Durch unser Gebet kann uns deutlich werden, dass alles gelungene Helfen letztendlich ganz und gar von der Hilfe Gottes abhängt.

Ich wünsche ihnen und mir, dass wir alle sehr erfinderisch werden, wie wir anderen Menschen helfen können und wie wir uns gegenseitig unterstützen können, unseren christlichen Auftrag der Nächstenliebe zu erfüllen.

Amen.

14) Predigtlied EKG 159

15) Dankopfer ( während des Liedes )

16) Abkündigungen

FÜRBITTEN

17) Allgemeines Kirchengebet ( Fürbittgebet )

(Die drei Sprecher(innen) sprechen abwechselnd mit dem Liturgen die Fürbitten.)

L: Der Herr sei mit euch,

G: und mit deinem Geist.

L: Lasst uns beten:

Herr Gott, himmlischer Vater, wir danken dir, dass Jesus Christus uns im Glauben und im Handeln ein Vorbild gewesen ist. Schenke uns, dass wir ihm mit Freude nachfolgen und uns in all unseren Taten und Gedanken zu dir halten. Wir rufen zu dir:

G: Herr, erhöre uns.

Sprecher(in) der Sozialstation:

Wir bitten dich um Menschen, die bereit sind, für andere tätig zu sein. Schenke uns auch Verantwortliche und Einsatzleiter, die in der Lage sind, die Helfenden sinnvoll zu führen und anzuleiten. Laß auch uns erkennen, wo wir dir mit Taten nachfolgen können. Lass deine Kirche ein Ort der helfenden Liebe sein. Wir rufen zu dir:

G: Herr, erhöre uns.

Sprecher(in) des Roten Kreuzes:

Schenke Weisheit und Kraft denen, die regieren und für das Wohl anderer Menschen Verantwortung tragen. Lass die Mächtigen Frieden zwischen den Völkern suchen und bewahren. Wehre den Kriegen in der ganzen Welt. Hilf, dass in der Zukunft nicht mehr Menschen unter Menschen leiden müssen. Wir rufen zu dir:

G: Herr, erhöre uns.

Sprecher(in) der Feuerwehr:

Segne diesen Ort und alle, die darin wohnen. Walte mit deinem Frieden in unseren Ehen und Familien. Speise die Hungernden, sei die Zuflucht der Bedrängten und Entrechteten, tröste alle Traurigen. Sei nahe den Schwermütigen und Einsamen. Stärke die Kranken und sei den Sterbenden gnädig. Hilf denen, die sich für andere einsetzen und nimm die gnädig in dein Reich auf, die ihr Leben für andere verloren haben. Wir rufen zu dir:

G: Herr, erhöre uns.

L: Gib, dass wir leben in deiner Furcht, sterben in deiner Gnade, ruhen in deinem Frieden, auferstehen durch deine Kraft und schließlich ererben das ewige Leben. Das bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn, dem mit dir und dem heiligen Geist sei Lob und Preis, Ehre und Herrlichkeit jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

G: Amen.

21) Vater unser

L. u. G.: Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit.

Amen.

SENDUNG

26) Entlassung

L: Der Herr sei mit euch,

G: und mit deinem Geist.

L: Gehet hin im Frieden des Herrn.

G: Gott sei ewiglich Dank

27) Segen

L: Der Herr segne euch und behüte euch.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch

und sei euch gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch

und gebe euch Frieden.

G: Amen

27a) Liedvers

Verleih uns Frieden gnädiglich ( EKG 139 )

28) Orgelnachspiel



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Ökumenischer Gottesdienst
am Vorabend des Sonntags "Der barmherzige Samariter”,
den 12.September 1992,
in der ev. Christuskirche zu Aschaffenburg
Notfallseelsorge in der ev.-luth. Landeskirche in Bayern

Glocken

Orgelvorspiel Einzug der Geistlichen

Begrüßung

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Ich freue mich, dass so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Notfallkongresses zu diesem ersten ökumenischen Gottesdienst auf so einer Veranstaltung gekommen sind. Morgen feiern wir den Sonntag des barmherzigen Samariters, der die Symbolfigur für alle Helfenden Menschen geworden ist. Wir wollen unsere Arbeit im Rettungsdienst vor Gott bringen und uns durch sein Wort neu anregen lassen um ihm besser nachfolgen zu können - als Helferinnen und Helfer und als Christen. Alles, was für den Ablauf des Gottesdienstes wichtig ist und die Liedtexte stehen auf dem Programmzettel, den sie alle bekommen haben.

Und nun beginnen wir diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Nun bitten wir den Heiligen Geist um den rechten Glauben allermeist, dass er uns behüte an unserm Ende, wenn wir heimfahrn aus diesem Elende. Kyrieleis.

Du wertes Licht, gib uns deinen Schein, lehr uns Jesus Christ kennen allein, dass wir an ihm bleiben, dem treuen Heiland, der uns bracht hat zum rechten Vaterland. Kyrieleis.

Du süße Lieb, schenk uns deine Gunst, lass uns empfinden der Liebe Glut, dass wir uns von Herzen einander lieben und im Frieden auf einem Sinn bleiben. Kyrieleis.

Du höchster Tröster in aller Not, hilf, dass wir nicht fürchten Schand noch Tod, dass in uns die Sinne nicht verzagen, wenn der Feind wird das Leben verklagen. Kyrieleis.

Gebet

Lasst uns beten:

Herr, unser Gott, du hast die Welt erschaffen und alles wunderbar geordnet. Die Elemente stehen in deinem Dienst und erhalten die Menschen am Leben. Dennoch sind Menschen immer wieder in Gefahr und Notsituationen und brauchen die Hilfe anderer. Schütze die Menschen, die in den vielen Rettungsorganisationen ihren Dienst zum Wohl der Gemeinschaft verrichten. Bewahre uns vor Schaden und mache uns alle bereit zu aufrichtiger Zusammenarbeit, zu geschwisterlicher Hilfeleistung und zum Dienst am Nächsten.

Großer und starker Gott, du hast uns den barmherzigen Samariter als Vorbild im Glauben und im Handeln vor die Augen gestellt. Gewähre uns Schutz und Hilfe und gib auch uns den Mut, den Glauben unerschrocken zu bekennen.

Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Herrn.

A.: Amen.

Psalm 91

(V/A) Kehrvers: Der Herr ist na - he al - len, die ihn ru - fen.

(V) 1. Wer im Schutz des Höchsten wohnt *

und ruht im Schatten des Allmächtigen,

2.der sagt zu dem Herrn: Du bist für mich Zuflucht und Burg*

mein Gott, dem ich vertraue.

(A): Kehrvers

(V): 3. Er rettet mich aus der Schlinge des Jägers *

und aus allem Verderben.

4. Er beschirmt dich mit seinen Flügeln,/

unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, *

Schild und Schutz ist dir seine Treue.

(A): Kehrvers

(V): 10. Dir begegnet kein Unheil, *

s kein Unglück naht deinem Zelt.

11. Denn er befiehlt seinen Engeln, *

dich zu behüten auf allen deinen Wegen.

(A): Kehrvers

(V): 15. Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören./

Ich bin bei ihm in der Not, *

befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.

16. Ich sättige ihn mit langem Leben *

und lasse ihn schauen mein Heil.”

(A): Kehrvers

(V): 17. Ehre sei dem Vater und dem Sohn *

und dem Heiligen Geist,

18. wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *

und in Ewigkeit. Amen.

(A): Kehrvers

Lesung

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Das heilige Evangelium

steht bei Lukas im 10. Kapitel:

25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete und sprach: ”Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst. 28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir´s bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!

Evangelium unseres Herr Jesus Christus. -

Lob sei dir, Christus.

Glaubensbekenntnis

Alle: Ich glaube an Gott,

den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde,

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.

Amen

Liebster Jesu, wir sind hier, dich und dein Wort anzuhören; lenke Sinnen und Begier auf die süßen Himmelslehren, dass die Herzen von der Erden ganz zu die gezogen werden.

Unser Wissen und Verstand sind mit Finsternis verhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet; Gutes denken, tun und dichten musst du selbst in uns verrichten.

O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren: mach uns allesamt bereit, öffne Herzen, Mund und Ohren; unser Bitten, Flehn und singen lass, Herr Jesu, wohl gelingen.

Predigt

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, meine geliebete Seele, das ist mein Begehren. Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf, lasset den Lobgesang hören.

Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret?

Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet.

Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet.

Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen. Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht. Lobende, schließe mit Amen!

Kollekte für die Notfallseelsorge

Fürbittgebet

V.: Wir beten zu unserem Herrn und Gott und rufen zu ihm in unseren Anliegen:

V.: Allmächtiger Gott, lohne allen Helferinnen und Helfern ihren Einsatz für die Gemeinschaft.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

V.: Bewahre uns vor Unglück und Katastrophen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

V.: Lass unter den Völkern die gegenseitige Verständigung und Hilfsbereitschaft wachsen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

V.: Leite die Kirchen an, sich der Armen und Wehrlosen besonders anzunehmen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

V.: Gib den Verfolgten Hoffnung und mutige Verteidiger.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

V.: Hilf uns, durch unser Leben den Glauben tatkräftig zu bekennen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

V.: Sei bei denen, die bei Einsätzen und Hilfsaktionen Schaden an Leib und Seele genommen haben und nimm alle auf in dein Reich, die ihr Leben für andere hingegeben haben.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

V.: Denn dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat sich vor die Schutzlosen gestellt. Ihm sei in der Einheit mit dir, dem Vater und dem Heiligen Geist Lob und Ehre jetzt und in alle Ewigkeit.

A.: Amen

Vater unser

Alle: Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit

in Ewigkeit.

Amen.

Nun jauchzt dem Herren alle Welt! Kommt her, zu seinem Dienst euch stellt, kommt mit Frohlocken, säumet nicht, kommt vor sein heilig Angesicht!

Erkennt, dass Gott ist unser Herr, der uns erschaffen ihm zur Ehr und nicht wir selbst: durch Gottes Gnad ein jeder Mensch sein Leben hat.

Dankt unserm Gott, lobsinget ihm, rühmt seinen Nam´n mit lauter Stimm; lobsingt und danket allesamt! Gott loben, das ist unser Amt.

Er ist voll Güt und Freundlichkeit, voll Lieb und Treu zu jeder Zeit; sein Gnad währt immer dort und hier und seine Wahrheit für und für.

Gott Vater in dem höchsten Thron und Jesus Christ, sein ein´ger Sohn, samt Gott, dem werten Heilgen Geist, sei nun und immerdar gepreist.

Segen

Der Herr sei mit Euch -

Und mit deinem Geist.

zusammen: Es segne und behüte Euch der allmächtige und barmherzige Gott. Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

A.: Amen.

Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens, dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.

Hilf, Herr meiner Tage, dass ich nicht zur Plage, dass ich nicht zur Plage meinem Nächsten bin.

Hilf, Herr meiner Seele, dass ich dort nicht fehle, dass ich dort nicht fehle, wo ich nötig bin.

Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens, dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.

evtl. Abkündigungen

Orgelnachspiel Auszug der Geistlichen


Predigt über Lukas 10, 25-37, Der Barmherzige Samariter
gehalten am 12.09.92 in der Christuskirche zu Aschaffenburg
 

anlässlich des

ökumenischen Gottesdienstes
im Rahmen des Internationalen Notfall-Kongresses

Lesung:

25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete und sprach: ”Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst. 28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir´s bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!

Gnade sei mit euch und Frieden von unserem Herrn Jesus Christus.

"Wer ist mein Nächster? Wer ist der Mensch, dem ich helfen soll?"

Diese Frage wurde an Jesus gestellt und er erzählte die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Er erzählte die Geschichte eines Mannes, der einem anderen half, obwohl er dazu überhaupt nicht verpflichtet war. Er war nicht mit ihm verwandt, sie kamen nicht aus der gleichen Stadt, ja nicht einmal aus dem gleichen Volk. Im Gegenteil, die Samariter wurden von den Juden verachtet, weil sie die Heilige Schrift anders interpretierten. Jeder der damaligen Zuhörer hätte vollstes Verständnis dafür gehabt, wenn der Samariter den Juden liegen gelassen hätte um weiterzuziehen. Denn es war dort ja eine erwiesener Maßen gefährlichen Gegend, in der Räuber ihr Unwesen trieben. Es hätte ja auch eine Falle sein können. Was ging ihn dieser fremde Mann an?

Diese Erzählung war anstößig und provozierend. Nicht nur, weil hier Kritik am damaligen Klerus, den Priestern und Leviten und an ihren strengen Reinheitsvorschriften geübt wurde, sondern auch weil der Gedanke, dass ein Samariter einem Juden helfen könnte, Grenzen sprengte. Nächstenliebe und das Zugehörigkeitsgefühl endeten damals meistens an den Grenzen des eigenen Volks.

In dieser Erzählung entwirft Jesus das Bild des helfenden Menschen, der keine Grenzen mehr kennt, der einzig von dem Willen geleitet wird, Gott dadurch zu dienen, dass er seinem Nächsten hilft. Dieses Bild des helfenden Samariters wurde berühmt. Es wurde zum Leitbild für alle Menschen, die anderen selbstlos helfen. Seitdem gilt, dass immer der unser Nächster ist, der unsere Hilfe braucht. Und für jede Hilfe, die wir beobachten gilt das Wort, das Jesus am Ende des Gesprächs gesagt hat: Geh hin und mach es ebenso.”

Wenn wir den jüdischen oder den christlichen Glauben ernst nehmen, dann hat das also Folgen: Wir sind dann verpflichtet, einander zu helfen. Auch den Fremden, die wir vielleicht zum ersten Mal im Leben sehen; auch dann, wenn wir uns dabei selber in Gefahr begeben.

Das Abendland, unsere Kultur und auch die humanistische Ethik ist durchtränkt von diesem Hilfsgedanken, der im christlichen Glauben und in der Vorstellung vom unendlichen Wert des einzelnen Menschen seinen Ursprung hat. Hier liegt der Grundstein für unser einzigartiges System von Krankenhäusern, Sozialfürsorge und Rettungsdiensten.

Dieses Kernbild der christlichen Ethik hat in den verschiedensten Hilfsorganisationen seine sichtbare Ausprägung gefunden:

Denken wir nur an den Arbeiter-Samariter-Bund.

Oder an den Wahlspruch der Feuerwehren: "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr."

Der Samariter damals hat nicht nur dem Körper des Verunglückten geholfen. Er hat sich auch weiter um ihn gekümmert. Für den Verunglückten war diese menschliche Fürsorge sicherlich genau so wichtig, wie das Verbinden seiner Wunden.

Nach einer jahrzehntelangen Fixierung auf die rein technische und medizinische Rettung wird auch bei uns die Notwendigkeit der seelisch-psychischen Hilfe in Notsituationen erkannt. Es ist deutlich geworden, dass jeder rettungsdienstliche Notfall auch ein seelisch-psychischer Notfall ist.

Verschiedene Ansätze wurden unternommen, um Menschen in Not nicht nur körperlich, sondern auch seelisch zu helfen. Auf diesem Weg sollten wir weitergehen.

Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsorganisationen handeln sie so, wie Jesus es will, auch wenn ihnen dies manchmal nicht bewusst ist. Sie helfen Menschen in akuter Lebensgefahr, oft unter Einsatz des eigenen Lebens, ohne nach dem Glauben oder der Staatsangehörigkeit zu fragen. Sie verwirklichen ein Stück vom Reich Gottes. Sie sind durch ihre Arbeit, vielleicht ohne es zu beabsichtigen, zu Boten der Liebe Gottes geworden. Ich möchte mich dafür bei ihnen bedanken und ihnen Mut machen, hier weiterzuarbeiten. Im Bereich der medizinischen Hilfe, aber auch darin, dass sie als Menschen ihren Patienten in ihrem Leid beistehen.

In der Satzung des MHD wird der christliche Auftrag der Nächstenliebe gut beschrieben:

Wenn wir helfen, bezeugen wir unseren Willen und unser Ja zur Schöpfung. In der Liebe und in der Sorge für die Menschen bekennen wir uns als Kinder unseres Vaters im Himmel. Mit unserem Dienst wollen wir seine Güte, seine Sorge und Kraft durch unser Wort und Handeln kundtun; und zwar nicht uns, sondern Gott zur Ehre und den Menschen zum Heil. Es gibt auf dieser Erde keine Gabe ohne Verpflichtung. Gesundheit und Kraft sind dem Menschen von Gott geschenkt und sie verpflichten ihn zum Handeln. Gott ist der Herr der Schwachen wie der Starken; und er hat die Starken bestimmt, den Schwachen beizustehen.

Der barmherzige Samariter ist ein hoch gestecktes Vorbild und es stellt sich die Frage, ob wir ihm jemals gerecht werden. Doch die Menschen, mit denen wir zu tun haben sind es wert, dass wir uns für sie einsetzen und ihnen jede mögliche Hilfe anbieten. - Zu ihrem und zu unserem eigenen Besten.

Amen

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Ökumenischer Gottesdienst
beim Ausbildungslager des BRK BV Unterfranken
am 7. Juli 1996
Notfallseelsorge in Bayern

Begrüßung

Lied: Danke für diesen guten Morgen (LFG 689)

Gebet

Psalm 91 (im Wechsel gesprochen)

Lied: Herr, gib uns Mut zum Hören (LFG 685)

Lesung

Predigt

Glaubensbekenntnis

Lied: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren (GL 258)

(Kollekte für die Notfallseelsorge)

Fürbittgebet

Vater unser

Lied: Nun danket all und bringet Ehr (GL 267, 1-4)

Segen

Lied: Liebe ist nicht nur ein Wort (LFG 680)

evtl. Abkündigungen

Psalm 91

1. Wer im Schutz des Höchsten wohnt *

und ruht im Schatten des Allmächtigen,

2.der sagt zu dem Herrn: "Du bist für mich Zuflucht und Burg*

mein Gott, dem ich vertraue".

3. Er rettet mich aus der Schlinge des Jägers *

und aus allem Verderben.

4. Er beschirmt dich mit seinen Flügeln,/

unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, *

Schild und Schutz ist dir seine Treue.

10. Dir begegnet kein Unheil, *

kein Unglück naht deinem Zelt.

11. Denn er befiehlt seinen Engeln, *

dich zu behüten auf allen deinen Wegen.

15. Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören./

Ich bin bei ihm in der Not, *

befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.

16. Ich sättige ihn mit langem Leben *

und lasse ihn schauen mein Heil.”

17. Ehre sei dem Vater und dem Sohn *

und dem Heiligen Geist,

18. wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *

und in Ewigkeit. Amen.

Fürbittgebet

Pfr.: Wir beten zu unserem Herrn und Gott und rufen zu ihm in unseren Anliegen:

1.: Allmächtiger Gott, lohne allen Helferinnen und Helfern ihren Einsatz für die Gemeinschaft.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

2.: Bewahre uns vor Unglück und Katastrophen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

1.: Lass unter den Völkern die gegenseitige Verständigung und Hilfsbereitschaft wachsen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

2.: Leite die Kirchen an, sich der Armen und Wehrlosen besonders anzunehmen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

1.: Gib den Verfolgten Hoffnung und mutige Verteidiger.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

2.: Hilf uns, durch unser Leben den Glauben tatkräftig zu bekennen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

1.: Sei bei denen, die bei Einsätzen und Hilfsaktionen Schaden an Leib und Seele genommen haben und nimm alle auf in dein Reich, die ihr Leben für andere hingegeben haben.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

Pfr.: Denn dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat sich vor die Schutzlosen gestellt. Ihm sei in der Einheit mit dir, dem Vater und dem Heiligen Geist Lob und Ehre, Preis und Anbetung jetzt und immerdar und in alle Ewigkeit.

A.: Amen

Vater unser

Kollektengebet

Lasst uns beten:

Herr, unser Gott, du hast die Welt erschaffen und alles wunderbar geordnet. Die Elemente stehen in deinem Dienst und erhalten die Menschen am Leben. Dennoch sind Menschen immer wieder in Gefahr und Notsituationen und brauchen die Hilfe anderer. Schütze die Menschen, die in den vielen Rettungsorganisationen ihren Dienst zum Wohl der Gemeinschaft verrichten. Bewahre uns vor Schaden und mache uns alle bereit zu aufrichtiger Zusammenarbeit, zu geschwisterlicher Hilfeleistung und zum Dienst am Nächsten.

Großer und starker Gott, du hast uns den barmherzigen Samariter als Vorbild im Glauben und im Handeln vor die Augen gestellt. Gewähre uns Schutz und Hilfe und gib auch uns den Mut, den Glauben unerschrocken zu bekennen.

Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Herrn.

A.: Amen.


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Zuletzt überarbeitet von Hanjo v.Wietersheim am 17.09.1997

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