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Allgemeine InformationenNotfallseelsorge und Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst sind recht neue Gebiete kirchlicher Seelsorge. Obwohl die Bedeutung der Seelsorge z.B. bei der Polizei schon seit langem erprobt und bewiesen ist, fehlte ein ähnliches Angebot im Bereich des Rettungswesens bisher völlig.
Notfallseelsorge wendet sich an drei verschiedene Personengruppen:
Kirchliche Seelsorgerinnen oder Seelsorger haben einige entscheidende Vorteile im Bereich der Notfallbetreuung:
Mit Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst ist die langfristige Begleitung der Helfenden gemeint. Einige Organisationen versuchen z.Zt., die auftretenden psychischen und menschlichen Probleme ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selber anzugehen (mit Hilfe von Psychologen, Kriseninterventionsteams, Supervisoren, Anti-Stress-Kursen). Dieses kann aber nur in Ballungsgebieten finanziert werden. In ländlich strukturierten Bereichen werden kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Sicherheit die einzigen Personen bleiben, die sich fachlich qualifiziert um die seelischen Belastungen der Einsatzkräfte kümmern können. Vorbild für eine künftige Betreuung der Einsatzkräfte in Feuerwehr und Rettungsdienst könnte in weiten Teilen die Polizeiseelsorge sein, die ebenfalls in der Ausbildung einsetzt und später berufsbegleitend die Beamten betreut.
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Hier Gedanken zur Notfallseelsorge von Pfarrer Ulrich Gratz, Oberriexingen. Für das Internet bearbeitet von Hanjo v. Wietersheim. |
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