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Feuerwehrseelsorge
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Lexikon der Fachbegriffe

Dieses wurde nach bestem Wissen und Können zusammengestellt von Ingo Zwinkau und Hanjo v.Wietersheim. Es soll vor allem den Kolleginnen und Kollegen in der Notfallseelsorge dienen.
Falls jemand Fachbegriffe vermisst oder falls uns Fehler unterlaufen sind, mailen Sie mir bitte.

Hanjo v.Wietersheim

Letzte Änderung: 10.01.2000


 

A

Größenbezeichnung für einen -> Löschschlauch.

AB

-> Abrollbehälter.

Abrollbehälter

(AB) Container oder Mulden, die für besondere Zwecke vorgehalten werden und dann mit einem -> Wechselladerfahrzeug zum Einsatz gebracht werden. Z.B.: ABE = AB Einsatzleitung (ein komplett eingerichteter Kontainer für eine örtliche Einsatzleitung. ABR = AB Rettungsmaterial (ein Kontainer mit Material und Geräten zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten). ABN = AB Notfallseelsorge (ein Kontainer mit Kirchenzelt, Gewändern, eingeschweißten Hostien, Wein- und Ölampullen, Kompressororgel und Klappsärgen). ABG = Abrollbehälter Gefahrgut (inhaltgleich mit einem -> Rüstwagen Gefahrgut) Material zur Bekämpfung von Öl- und Chemieunfällen.

Abteilung

a) Organisationseinteilung (insbesondere bei einer Berufsfeuerwehr) 
b) -> Schicht

AD

Autobahndreieck -> Bundesautobahn

AGS

-> Arbeitsgemeinschaft Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst.

AIDS

Aquired Imun Defficiency Syndrom (Erworbene Imunsystemschwäche). Eine Gruppe von Erkrankungen, die erst in den letzten Jahren erkannt wurde. A. wird durch die sog. HIV-Erreger übertragen, die in den Körperflüssigkeiten leben (vor allem Blut, Sperma und Scheidenflüssigkeiten). A. ist nicht heilbar. Vorbeugung ist der einzige Schutz. (Kondome beim Sexualverkehr mit fremden Personen und Schutzhandschuhe bei Erste-Hilfe-Tätigkeiten an blutenden fremden Personen). Es wird unterschieden zwischen HIV positiven Personen (ein HIV-Erreger wurde festgestellt, aber die Immunschwäche ist noch nicht ausgebrochen - dieser Zustand kann mehrere Jahre dauern) und solchen Personen, bei denen die Immunschwäche schon ausgebrochen ist. Beide Personengruppen können andere Menschen anstecken. Im Endstadium sterben A.-Erkrankte nicht an A., sondern meist an einer Infektion, die ihr Körper nicht mehr abwehren kann.

Akkon

a) Ort in Palästina, Befestigte Burg des Johanniter-Ordens. 
b) Funkrufname der Johanniter Unfall Hilfe.

AL

-> Anhängeleiter

Alarmempfänger

(auch: FME = Funk-Melde-Empfänger oder Meldeempfänger) Kleines Empfangsgerät, das die Alarmierung von Einsatzkräften ermöglicht. Beim Empfang des zugeordneten Codes fängt der A. an zu piepsen. (Deshalb auch die Bezeichnung: Piepser). Einige A. ermöglichen das ständige Abhören des zugeordneten Funkkanals oder mehrerer Funkkanäle.

Anhängeleiter

(AL) Feuerwehrleiter, die als Anhänger hinter einem Fahrzeug gezogen wird.

Arbeiter Samariter Bund

(ASB) Hilfsorganisation, die auf dem Hintergrund der Gewerkschaftsbewegung gegründet wurde.

Arbeitsgemeinschaft Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst

(AGS) Lockerer Zusammenschluß von Einzelpersonen und Initiativen, die im Bereich der Notfallseelsorge und der Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst tätig sind. (Gegr. 1989).

Atemschutz

Durch jeden Brand entstehen giftige Gase, die zu einer Vergiftung führen können. Um trotzdem in ein brennendes Gebäude gehen zu können, verwendet die Feuerwehr "umluftunabhängige Atemschutzgeräte". Durch diese Geräte werden die Feuerwehrleute mit Atemluft versorgt, ohne die giftigen Rauchgase einzuatmen. Je nach Belastung haben die normalen Atemschutzgeräte Luft für 20-40 Minuten.
Anders funktionieren die Gasmasken oder der "Leichte Atemschutz". Bei ihnen werden Giftstoffe und Partikel durch Filter aus der Atemluft herausgefiltert. Sie sind also nicht umluftunabhängig.

AS

Anschlußstelle an eine -> Bundesautobahn

ASB

-> Arbeiter-Samariter-Bund.

B

Größenbezeichnung für einen -> Löschschlauch und ein ->Strahlrohr.

BAB

-> Bundesautobahn

Baby-NAW

a) Speziell ausgestattetes Rettungsfahrzeug, das zum Transport von Neugeborenen eingesetzt wird. Besatzung meist 1 Kinderarzt und 2 -> Rettungsassistenten. -> Inkubator. 
b) Noch nicht ganz ausgewachsener -> NAW.

Bahre

Gerät zum Transport von Verstorbenen durch 2 - 4 Träger/innen. Nicht zu verwechseln mit einer -> Trage.

Bayerisches Rotes Kreuz

(BRK) Landesverband des -> Deutschen Roten Kreuzes. Besonderheit: als einziger LV ist es eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Beauftragter für Notfallseelsorge

(BfS) Dekanats- oder Landeskirchenbeauftragter für Notfallseelsorge. Meist mit zusätzlicher Ausbildung im Rettungsbereich.

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

(BOS) Bestimmte Funkfrequenzen werden speziell für BOS freigehalten und dürfen nur durch diese und nur unter strengen Auflagen benutzt werden. Diese Frequenzen können aber sehr leicht abgeört werden. -> Scanner.

BENS

Beirat für Notfallseelsorge und Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst. (Fachgremium der Evang.-Luth. Kirche in Bayern)

Bergung

In Sicherheit Bringen von Sachwerten oder Leichen.

Bergwacht

Fachdienst des -> DRK für Bergrettung.

BF

Berufsfeuerwehr -> Feuerwehr

Blutspende

Für Operationen und für die Herstellung bestimmter Medikamente wird regelmäßig menschliches Blut benötigt. Dieses wird von freiwilligen Spendern gewonnen, die hierfür Anerkennung (DRK Blutspendedienst) oder Geld (kommunale und private Blutspendedienste) bekommen. Das Blut wird durch eine Armvene entnommen, gründlich untersucht und dann entweder als Vollblutkonserve (Haltbarkeit ca. 2 Monate) oder in Form von weiterverarbeiteten Präparaten weitergegeben. Problematisch war die früher z.T. mangelhafte Untersuchung des Bluts auf HIV-Erreger. Viele Menschen sind durch verseuchte Blutkonserven an -> AIDS erkrankt. für die Spender bestand und besteht kein Risiko. Kaum noch üblich ist die direkte Bluttransfusion von einem Menschen zum nächsten. Ein gesunder Erwachsener kann problemlos alle 3 Monate 0,5 Liter Blut spenden. Derzeit gibt es zu wenig Blutspender, so dass es immer wieder zu gefährlichen Engpässen in der Versorgung kommt.

BOS

-> Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Brandmeldeanlagen

In vielen Firmen sind Brandmeldeanlagen installiert. Diese Anlagen laufen direkt in der Feuerwehrleitstelle auf und lösen dort Alarm aus, wenn einer der Rauchmelder im Gebäude ausgelöst hat.

BRK

-> Bayerisches Rotes Kreuz.

Bundesautobahn

(BAB) Die B. ist oftmals Einsatzort bei Verkehrsunfällen. Autobahnen sind für uns ein seltenes, aber gefahrenträchtiges Einsatzgebiet, in dem unbedingt auf Eigensicherung zu achten ist. Auf jedem Fall die gelbe Einsatzkleidung tragen, die den Vorschriften für Warnbekleidung entsprechen muß!

Bundesverband für den Selbstschutz

(BVS) Kleine, von der Bundesregierung initiierte und unterhaltene Organisation, die sich vor allem mit Schutzraumbau (Bunker) und zivilem Selbstschutz (Erste Hilfe, private Lebensmittelbevorratung, Katastrophenvorsorge, ... ) beschäftigt.

BVS

-> Bundesverband für den Selbstschutz

C

Größenbezeichnung für einen -> Löschschlauch und ein ->Strahlrohr.

CISD

Critical Incident Stress Debriefing = Stressbearbeitende Einsatznachbereitung -> Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen.

CISM

Critical Incident Stress Management = Stressmanagement in Rettungsorganisationen -> Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen.

Critical Incident Stress Debriefing

Stressbearbeitende Einsatznachbereitung -> Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen.

Critical Incident Stress Management

Stressmanagement in Rettungsorganisationen -> Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen.

CO2

-> Kohlendioxid

D

Größenbezeichnung für einen -> Löschschlauch und ein ->Strahlrohr.

Defi

-> Defibrilator.

Defibrilation

Ein Stromstoß, der während der Reanimation über zwei Handelektroden durch ein inaktives oder 'flimmerndes' Herz geleitet wird, um es zu neutralisieren und wieder zu eigener Tätigkeit anzuregen. Während der D. dürfen Patienten und Tragen nicht angefaßt werden!

Defibrilator

(Defi) Gerät zur Durchführung der -> Defibrilation. -> Reanimation.

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

(DGzRS) Seenotrettungsorganisation, die mit haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften in Seenot geratenen Menschen hilft. Ist nur auf Nord- und Ostsee tätig.

Deutsche Lebensrettungs Gesellschaft

(DLRG) Die größte Wasserrettungsorganisation in Deutschland. Meist aktiv bei Schwimmbad- und Badeseediensten. Sie wird z.B. bei der Vermißtensuche oder Bergung von Wasserleichen hinzugezogen. Stellt in einigen Landkreisen Wasserrettungszüge mit Tauchern und Boten. -> SEG Wasserrettung.

Deutsches Rotes Kreuz

(DRK) Größte Rettungsdienstorganisation in Deutschland. Mitglied des Internationalen Roten Kreuzes. -> Bayerisches Rotes Kreuz.

DGzRS

-> Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

DL

-> Drehleiter.

DLK

Drehleiter mit Korb -> Drehleiter.

DLRG

-> Deutsche Lebensrettungs Gesellschaft.

Dokumentation

Da wir mit Menschen umgehen, ist eine Rechenschaft darüber, was wir tun, also eine D. besonders wichtig. Nach jedem Einsatz (auch wenn nur eine Nachricht an den zuständigen Pfarrer weitergegeben wurde) sollte ein Einsatzbericht geschrieben werden. Bei schwierigen Einsätzen ist das Aufschreiben ein Teil der eigenen Verarbeitung. Durch die Auswertung der Einsatzberichte kann das Angebot der -> Notfallseelsorge verbessert, d.h. dem tatsächlichen Bedarf angepaßt werden. Auch die Rettungsorganisationen betreiben eine aufwendige D. durch Einsatzprotokolle, Dokumentensammlung und Tonbandmitschnitte.

Drehleiter

(DL, DLK) Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit fest aufgebauter, hydraulisch oder mechanisch bewegbarer Leiter. DLK: Drehleiter mit Korb, in dem Einsatzkräfte oder gerettete Personen sicher stehen können. Sammelbegriff zusammen mit -> Gelenkmastfahrzeugen: Hubrettungsfahrzeug

DRK

-> Deutsches Rotes Kreuz

DV

Dienstvorschrift.

E

(auch EST) Einsatzstelle.

EEG

Elektro-Enzephalogramm. Methode, mittels eines Geräts die Hirnströme und damit die Aktivität der einzelnen Hirnteile oder des ganzen Hirns aufzuzeichnen.

EH

-> Erste Hilfe

Eigensicherung

ist ein (lebens-) wichtiger Punkt für alle Einsatzkräfte, also auch für uns Notfallseelsorger/innen. E. geht vor Hilfeleistung! Jede/r Notfallseelsorger/in muß in eigener Verantwortung entscheiden, in welche Einsatzsituationen er/sie sich begeben kann und will. Unüberlegte 'Heldentaten' landen zwar manchmal in der Zeitung, noch öfter aber im -> Rettungswagen, im Krankenhaus oder auf dem Friedhof. Beispiele für E.: - Bei Hilfeleistungen an blutenden fremden Personen müssen Schutzhandschuhe getragen werden.- Polizisten sichern sich gegenseitig, wenn sie es mit einen bewaffneten Täter zu tun haben- Feuerwehrleute tragen Atemschutzgeräte, wenn sie in einem verqualmten Brandobjekt arbeiten- Einsatzfahrzeuge werden bei Verkehrsunfällen in ausreichendem Sicherheitsabstand geparkt und mindestens mit Warnblinker abgesichert- bei Außeneinsätzen wird immer angemessene Schutzkleidung getragen.

Einsatzbericht

-> Dokumentation.

Einsatzkräfte

-> Personal

Einsatzleiter

Erfahrener und / oder ranghoher Mitarbeiter einer Rettungsorganisation oder der Polizei, der am Einsatzort die Leitung hat. In der Regel wird der Einsatzleiter von derjenigen Organisation gestellt, in deren Bereich die Hauptaufgabe am Einsatzort liegt (z.B. bei Bränden von den Feuerwehr, bei Menschenrettung vom Rettungsdienst, bei Geiselnahmen von der Polizei). E. sind unsere bevorzugten Ansprechpartner am Einsatzort, da sie über den Einsatz und das bisher erreichte am besten Bescheid wissen.Eine besondere Form ist der Organistorischer Einsatzleiter Rettungsdienst (OrgL). Er kommt bei größeren Rettungsdiensteinsätzen in einem besonderen Fahrzeug (PKW mit Sondersignalanlage) zum Einsatzort. Aufgaben: Koordination am Einsatzort, Absprache mit anderen Rettungsorganisationen, Klärung von aufnahmebereiten Krankenhäusern, Verteilung der Patienten usw..

Einsatzleitwagen

Speziell ausgestattes Fahrzeug eines -> Einsatzleiters. (ELW 1: PKW-Größe; ELW 2: Kleinbusgröße; ELW 3: Busgröße).

Einsatznachsorge

-> Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen.

Einsatzprotokoll

-> Dokumentation.

Einsatzzentrale

(EZ) Auch Funk-Einsatzzentrale. Zentrale, bei der alle Notrufe für Polizei oder Feuerwehr einlaufen und die in einer Region (ein oder mehrere Landkreise) die Einsätze der respektiven Organisation koordiniert. Alle Zentralen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst (-> Leitstelle) sind untereinander durch -> Standleitungen verbunden und können sich deshalb sehr schnell untereinander verständigen.

EKG

-> Elektro-Kardiogramm

EL

-> Einsatzleiter.

Elektro-Kardiogramm

(EKG) Aufzeichnung der elektrischen Impulse des Herzens über Elektroden, die im Brustbereich auf die Haut geklebt werden. Bei den meisten Notfallpatienten wird routinemäßig ein EKG abgeleitet. Man ersieht daraus Störungen und Schädigungen des Herzens, die Herzfrequenz, einen Herzstillstand usw. Im RTW sind heute EKG und Defibrillator (-> Defibrillation) in einem kombinierten Gerät untergebracht.

ELW

-> Einsatzleitwagen.

Erste Hilfe

sollte jeder beherrschen, der -wie wir- berufsmäßig mit Menschen zu tun hat. Wer in der Notfallseelsorge tätig ist, sollte seine Kenntnisse auf diesem Gebiet immer wieder auffrischen und erweitern. Bei Hilfeleistungen an blutenden fremden Personen müssen Schutzhandschuhe getragen werden. -> AIDS.

EST

(auch E) Einsatzstelle

EZ

-> Einsatzzentrale.

Fachberater Seelsorge

(FBS) Mitglied einer Feuerwehr mit seelsorgerlicher Ausbildung, der speziell zur Unterstützung der Einsatzkräfte und zur Betreuung der Geschädigten eingesetzt wird.

FBS

-> Fachberater Seelsorge.

Feuerwehr

(FW) gibt es in verschiedenen Formen: 
a) Freiwillige Feuerwehr (FF oder FFW): Die Feuerwehrmänner (und -frauen!) tun diesen Dienst ehrenamtlich neben ihrer normalen Arbeit. In fast jeder Ortsgemeinde existiert eine FF. Ihr Vorteil, die örtliche Nähe ist dann problematisch, wenn sie immer wieder Menschen helfen müssen, denen sie emotional sehr nahe stehen. Größere FFs haben manchmal eine hauptamtlich besetzte -> Wache. 
b) Berufsfeuerwehr (BF) besteht in einer Großstadt, und wird von hauptamtlichen Kräften (Feuerwehrbeamten) gestellt. 
c) Betriebs- oder Werksfeuerwehren gibt es in besonders großen oder besonders gefährdeten Betrieben (z.B. Flughäfen, Chemiewerke, ...) Sie verfügen oft über spezielle Kenntnisse, Geräte und Fähigkeiten, die auch außerhalb des Betriebs eingesetzt werden.

FEZ

Funk-Einsatzzentrale -> Einsatzzentrale.

FF

Freiwillige Feuerwehr -> Feuerwehr.

FFW

Freiwillige Feuerwehr -> Feuerwehr.

Florentine

Funkrufname der Feuerwehr im 2m-Band (vor allem Handsprechfunkgeräte).

Florian

a) Römischer Soldat, später Bischof, starb als Märtyrer, Schutzheiliger der Feuerwehren. 
b) Funkrufname der Feuerwehr.

FME

Funk-Melde-Empfänger -> Alarmempfänger

FMS

Funkmeldesystem: digitales Übermittlungsverfahren das einen Funkkanal von immer wiederkehrenden Funksprüchen entlastet. Statusmeldungen werden vom Einsatzfahrzeug durch Drücken einer Taste in Form eines Daten-Telgramms an die Leistelle gesendet. Ein Computer wertet diese Telegramme aus und macht sie auf einem Monitor sichtbar. Die Leitstelle hat somit ständige einen aktuellen Überblick über den Status der Fahrzeuge. FMS arbeitet auch von der Leitstelle zum Fahrzeug für Standard-Anweisungen.

Fünftonruf

-> ZVEI-1 Schleife

Funk-Einsatzzentrale

-> Einsatzzentrale.

Funk-Melde-Empfänger

(FME) -> Alarmempfänger

FW

Feuerwache (-> Wache) oder -> Feuerwehr.

Gelenkmastfahrzeug

gehört zusammen mit der -> Drehleiter zu den Hubrettungsfahrzeugen. Vorteil: Der Gelenkmast hat eine größere Flexibilität als die Drehleiter. Nachteil: Der Gelenkmast kann nicht als feststehender Rettungsweg benutzt werden und hat -bei Ausfall der Hydraulik- keine Rückzugsmöglichkeit für die eingesetzten Feuerwehrleute.

Gerätewagen

(GW) oder (GKW = Gerätekraftwagen) Einsatzfahrzeug, vergleichbar mit einem -> Rüstwagen.

GKW

Gerätekraftwagen -> Gerätewagen.

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

Wahlspruch der Feuerwehren.

Großrettungswagen

(GRTW) -> Rettungswagen.

GRTW

Großrettungswagen -> Rettungswagen.

GW

-> Gerätewagen.

Hamburger

a) Standardnahrung für Einsatzkräfte; (Wahrscheinlich amerikanische Version des "Rundstück Warm", eine Hamburger Spezialität bestehend aus einem Brötchen mit einer Frikadelle.) 
b) männliche Person aus einer norddeutschen Hafenstadt.

Hauptverbandsplatz

Größere arztbesetzte Einrichtung zur medizinischen Versorgung Verwundeter (vor allem im militärischen Bereich)

Hauptverwaltungsbeamter

(HVB) a) Temporärer Vertreter eines Bürgermeisters bzw. Landrats. b) Beamter einer Verwaltung, der für die Erklärung einer -> Katastrophe zuständig ist.

Henri Dunant

Begründer des Roten Kreuzes.

Herz-Lungen-Wiederbelebung

(HLW) -> Reanimation durch Herzdruckmassage und Beatmung. Kann durch einen oder zwei Helfer durchgeführt werden.

HI

Herzinfarkt.

Hilfsorganisation

(Hiorg) Meist wird hiermit eine der Rettungsdienstorganisationen bezeichnet (BRK, JUH, ASB, MHD).

HiOrg

-> Hilfsorganisation

HIV

-> AIDS.

HLW

-> Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Hubrettungsfahrzeug

-> Drehleiter (DL, DLK) oder -> Gelenkmaste (GM). Sie erreichen teilweise Höhen von über 30 Metern.

Hundeführer

-> Rettungshund.

Hundestaffel

-> Rettungshund

HVB

-> Hauptverwaltungsbeamter.

HVP

-> Hauptverbandsplatz.

Infusion

Zuführung von Flüssigkeit (Kochsalz- oder Zuckerlösung, Blutplasma, Medikamente o.ä.) aus einem Beutel oder einer Flasche durch einen Kunststoff-Schlauch und eine Kanüle (Hohlnadel) meist in die Armvene. Eine Infusion wird bei den meisten Notfallpatienten angelegt, oft nur zur Prophylaxe, um einen direkten Zugang offenzuhalten. Am Notfallort kann sich der Notfallseelsorger / die Notfallseelsorgerin oft durch das Hochhalten der Infusionsflasche nützlich machen. Dabei kann auch gut mit dem Patienten gesprochen werden.

Inkubator

Gerät zur Behandlung von Neugeborenen mit eigener Heizung, Sauerstoffzufuhr etc. Weiterentwicklung des "Brutkastens". Transportinkubator: tragbare Behandlungseinheit für Neugeborene, die anstelle einer Trage in Rettungsfahrzeugen transportiert werden kann. -> Baby-NAW.

Intubation

Einführung eines Kunststoff-Schlauches durch Mund oder Nase in die Luftröhre, über den ein Patient (mit einem Beatmungsbeutel o.ä.) beatmet wird. Ein Patient ist dann intubiert und in der Regel auch durch seine Krankheit oder mit Medikamenten ruhiggestellt und nicht mehr reaktionsfähig. Intubierte Patienten können erfahrungsgemäß aber trotzdem Außenreize und Worte aufnehmen. Gute Worte, Segnung, Gebet, Salbung o.ä. machen deshalb trotzdem Sinn!

Johanniter

-> Johanniter Unfall Hilfe

Johannes

a) Verwandter von Jesus, der ihn auch getauft hat. 
b) Verfasser eines Evangeliums. 
c) Visionär auf Patmos, Verfasser der Apokalypse. 
d) Funkrufname des -> Malteser Hilfsdienstes.

Johanniter Unfall Hilfe

(JUH) -> Hilfsorganisation, Nachfolgeorganisation des Ritterordens vom Spital zum Heiligen Johannes in Jerusalem. Ordenswerk des evangelischen Johanniterordens. Evangelische Schwesterorganisation des -> Malteser Hilfsdienstes.

Jugendfeuerwehr

Jugendorganisation der Feuerwehr. Neben Jugendgruppenspezifischen Aktivitäten werden in der J. Jugendliche in die Grundlagen der Feuerwehr eingewiesen und auf einen späteren aktiven Dienst vorbereitet.

JUH

-> Johanniter-Unfall-Hilfe.

Katastrophe

Großschadensfall, der vom zuständigen -> Hauptverwaltungsbeamten zu einer Katastrophe erklärt wurde. Diese Erklärung ist wichtig für die spätere Kostenregelung, für die Heranziehung weit entfernter Einheiten und für den Einsatz des -> Technischen Hilfswerks.

KBI

-> Kreisbrandinspektor.

KBM

-> Kreisbrandmeister.

KBR

-> Kreisbrandrat.

KDB

ökumenische Konferenz der Beauftragten für Notfallseelsorge und Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst.

K-Fall

Katastrophenfall -> Katastrophe.

KH

Krankenhaus

KHS

Krankenhaus

KID

Kriseninterventionsdienst. Einrichtung mit einem Aufgabenbereich zwischen / oder Kombination von Kriseninterventionsteam und Notfallnachsorge.

Kinder

als Patienten stellen uns oft vor besondere Probleme. Sie brauchen sehr viel menschliche Zuwendung und Sensibilität und möglichst eine feste Bezugsperson, zu der sie Vertrauen aufbauen können. Wenn möglich sollten ihnen medizinische Handlungen usw. vorbereitend erklärt werden. Einsätze mit lebensbedrohlich verletzten oder toten K.n beinhalten ein hohes Stresspotential für alle beteiligten Einsatzkräfte und lösen in der Regel hektische Aktivität und Empfindlichkeiten aus. Wichtig ist die Betreuung der Eltern. Eventuell können auch nachbereitende Gespräche mit den beteiligten Einsatzkräften nötig werden (-> SBE). Gelegentlich müssen K. untergebracht werden, wenn die Eltern verstorben sind oder ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Hier kann die -> Notfallseelsorge durch ihre besonderen sozialen Kontakte oft sehr gut helfen.

KIT

-> Krisenintervention im Rettungsdienst.

Kohlendioxid

(CO2) unbrennbares, unsichtbares, geruchsneutrales Gas, schwerer als Luft. Entsteht bei vielen chemischen Prozessen (Atmung, Weingärung, Fäulnis, ...). Wirkt erstickend, wenn es die Atemluft verdrängt (in Kellern, Sickergruben, ...). Wird als Löschmittel z.B. bei Elektronik-Bränden eingesetzt. 

Kommandant

Leiter einer Freiwilligen Feuerwehr. (Wird von den aktiven Mitgliedern auf Zeit gewählt.) In einigen  Bundesländern: Ortsbrandmeister.

Krankenhaus

öffentliche oder private Einrichtung zum wieder Gesund werden. 

Krankenwagen

(KTW) Ein (kleineres) Rettungsfahrzeug, das medizinisch einfach ausgestattet ist und zur leichteren Versorgung, zum Transport von Kranken oder für Verlegungen eingesetzt wird. In der Regel mit zwei -> Rettungssanitätern besetzt.

Kreisbrandinspektor

(KBI) Stellvertreter eines -> Kreisbrandrats, entweder mit Sonderaufgaben oder mit der Betreuung einer bestimmten Anzahl von Feuerwehren betreut.

Kreisbrandmeister

(KBM) Stellvertreter eines -> Kreisbrandinspektors, entweder mit Sonderaufgaben oder mit der Betreuung einer bestimmten (geringen) Anzahl von Feuerwehren betreut.

Kreisbrandrat

(KBR) Leiter der Freiwilligen Feuerwehren eines Landkreises.

Krisenintervention im Rettungsdienst

(KIT)Team von speziell ausgebildeten Einsatzkräften, die insbesondere die Betreuung von psychisch belasteten Menschen übernehmen. Vom Aufgabenspektrum her übernehmen sie die gleichen Einsätze, wie die -> Notfallseelsorge. Derzeit existiert in Bayern ein KIT in München.

Kriseninterventionsteam

(KIT) -> Krisenintervention im Rettungsdienst.

KTW

-> Krankenwagen.

KV

Kreisverband.

Landespfarrer

a) Pfarrer, der einen Landesverband der Johanniter Unfall-Hilfe betreut.

b) Pfarrer, der landesweit mit einer speziellen Aufgabe betreut ist (z.B.: Landespfarrer für Polizeiseelsorge)

Leitstelle

(auch Rettungsleitstelle) Zentrale, bei der alle Notrufe für den -> Rettungsdienst einlaufen und die in einer Region (ein oder mehrere Landkreise) die Einsätze des Rettungsdienstes koordiniert. Alle Zentralen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind untereinander durch -> Standleitungen verbunden und können sich deshalb sehr schnell untereinander verständigen.

LF

-> Löschfahrzeug

LFV

Landesfeuerwehrverband.

LNA

-> Ltd.; -> Notarzt

LNFS

-> Ltd.; -> Notfallseelsorger

Löschfahrzeug

(LF) Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Meist mit relativ viel Platz für Einsatzkräfte - bis zu 9 Personen (Dann auch Löschgruppenfahrzeug genannt). Vgl. -> Tanklöschfahrzeug

Löschschlauch

Schlauch, der für die Brandbekämpfung eingesetzt wird. L.e unterteilen sich in formstabile Saugschläuche, die zum Ansaugen von Wasser genutzt werden können und in Druckschläuche, die nur mit positivem Wasserdruck benutzt werden können. Die Durchmesser werden durch die Buchstaben A, B, C, D bezeichnet. (A-Schläuche haben den größten Durchmesser.) Eine Sonderform sind formstabile Druckschläuche, die für den Schnellangriff oder für Hochdruck-Löschverfahren benutzt werden. (Auch S-Schlauch genannt).

Löschzug

Taktische Einheit der Feuerwehr für die Brandbekämpfung.
Der L. besteht meistens aus: -> Einsatzleitfahrzeug (ELW), -> Tanklöschfahrzeug (TLF), -> Drehleiter (DL / DLK) und -> Löschgruppenfahrzeug (LF). Manchmal zusätzlich ein -> Rettungswagen. 

Ltd.

Leitende(r). Bezeichnet Einsatzkräfte mit einer besonderen Aufgabenstellung. z.B.: Ltd. Notarzt: -> Notarzt, der vorwiegend organisatorische Aufgaben am Einsatzort wahrnimmt. Ltd. Notfallseelsorger: -> Notfallseelsorger, der als Hintergrunddienst ständig erreichbar ist, um bei größeren Einsätzen zusätzliche Seelsorger/innen zu alarmieren und deren Arbeit zu koordinieren. Am Einsatzort ist der Ltd. Notfallseelsorger die Kontaktperson der Notfallseelsorge zur Einsatz- bzw. Abschnittsleitung. Er koordiniert die Arbeit der anderen eingesetzten Seelsorger/innen. In Bayer ist der Ltd. Notfallseelsorger ständig über das Lagezentrum des Innenministeriums Tel.: 08 9 / 21 92 - 20 oder über die Nummer 01 71 / 810 46 82 zu erreichen. 

LV

Landesverband.

Malteser Hilfsdienst

(MHD) -> Hilfsorganisation, Nachfolgeorganisation des Ritterordens vom Spital zum Heiligen Johannes in Jerusalem. Ordenswerk des katholischen Malteserordens in Zusammenarbeit mit der Caritas. Katholische Schwesterorganisation der -> Johanniter Unfall-Hilfe.

Manschaftstransportwagen

(MTW) Kraftfahrzeug zum Transport von Einsatzkräften. Meistens ein Kleinbus.

MANV

Massenanfall von Verletzten.

Mehrzweckfahrzeug

(MZF) Einsatzfahrzeug der Feuerwehr, mit dem sowohl Gerätschaften, als auch Personal befördert werden können. Kann auch als -> Einsatzleitwagen benutzt werden.

Meldeempfänger

siehe -> Alarmempfänger

Meldeschema

So sollte eine Notrufmeldung abgegeben werden: 1) Wo ist es geschehen? 2) Was ist geschehen? 3) Wie viele Verletzte? 4) Was für Verletzungen? 5) Warten auf Nachfragen.

MHD

-> Malteser Hilfsdienst.

MTW

-> Manschaftstransportwagen.

MZF

-> Mehrzweckfahrzeug

NA

-> Notarzt.

NAW

-> Notarztwagen.

NDE

Near Death Experience -> Todesnäheerfahrungen.

NEF

-> Notarzt-Einsatzfahrzeug.

NFS

-> Notfallseelsorge

Notarzt

ein Arzt, der mit einem -> Notarztwagen, einem -> Rettungshubschrauber oder einem -> Notarzt-Einsatzfahrzeug sofort zum Einsatzort kommt. Nicht zu verwechseln mit dem "ärztlichen Notfalldienst" bzw. dem "kassenärztlichen Notdient", der nachts und am Wochenende die Hausärzte vertritt und bei dem oft sehr lange Wartezeiten auftreten.

Notarzt-Einsatzfahrzeug

(NEF) Einsatzfahrzeug in Pkw-Größe, mit dem der Notarzt zum Einsatzort gebracht wird. Im NEF werden Materialien mitgeführt, die es dem Notarzt ermöglichen, in einem begrenzten Rahmen autark zu arbeiten, bzw. die die Ausrüstung der anderen Rettungsfahrzeuge ergänzen. Ein Patiententransport ist mit dem NEF nicht möglich.

Notarztwagen

(NAW) Rettungsfahrzeug in der Größe eines Rettungswagens, jedoch zusätzlich mit einem -> Notarzt besetzt. Der Vorteil eines NAWs besteht in dem gut eingespielten Team und in den Fortbildungsmöglichkeiten für die Rettungsassistenten, da der NAW in der Regel an einer Klinik stationiert ist.

Notfallfolgedienst

-> Notfallnachsorge

Notfallkoffer

Koffer mit Ersten-Hilfe-Ausrüstung. 

Notfallnachsorge

Betreuungsdienst nach Notfällen. Meist durch -> Rettungsorganisationen eingerichtet.

Notfallseelsorge

(NFS) Einsatz von Seelsorgern bei Notfällen. Arbeitsbereiche: 
a) Betreuung der Geschädigten (auch der Angehörigen und der unverletzten Beteiligen) 
b) Unterstützung der Einsatzkräfte.

Notrufnummern

sollte jeder kennen. Der Rettungsdienst ist in Bayern erreichbar unter der Tel.-Nr. 19222. Die Feuerwehr hat die einheitliche Rufnummer 112, die Polizei 110. Diese Rufnummern sollte jeder kennen - wir können gerade auch in unserem kirchlichen Umfeld darauf hinwirken. So kann im Notfall manche wertvolle und lebenswichtige Zeit gespart werden! -> Meldeschema. Die Vergiftungszentralen geben telefonisch Auskunft über Verhaltensweisen und Gegenmittel bei Vergiftungen (München: 08 9 / 41 40 22 11, Nürnberg: 09 11 / 39 8 24 51). Weitere wichtige Nummern: -> SBE-Team: 0171 / 81 58 110; Ltd. Notfallseelsorger für Bayern: 01 71 / 810 46 82. 

Ölbindemittel

Mit Ö. (z.B. Eco-Perl) ist es möglich, Öl und Treibstoff aufzunehmen.

Ölschlängel

Gerät, um Öl auf Gewässern abzufangen und einzugrenzen, um es dann abzuschöpfen.

OP

Operation; auch: Operationssaal.

Organtransplantation

Verpflanzung von Körperteilen von einem Menschen zu einem anderen. Meistens ist der Organspender schon verstorbenen. Gelegentlich spenden auch lebende Menschen (z.B. Verwandte bei Nieren oder freiwillige Spender bei Hautübertragungen und Knochenmark). Bei verstorbenen Spendern muß die Einwilligung des Verstorbenen oder der nächsten Verwandten vorliegen. Der -> Tod des Spenders muß durch zwei unabhängige Ärzte festgestellt und durch ein Dauer - -> EEG dokumentiert worden sein. Ethisch umstritten ist vor allem die Festlegung des juristischen -> Todes. Dennoch befürworten alle großen Kirchen auch die postmortale O.. Die entnommenen Organe werden über internationale Transplantationszentralen zu dem Empfänger vermittelt, dessen Gewebedaten am besten mit denen des Spenders übereinstimmen. So können Abstoßungsreaktionen vermindert werden. Derzeit herrscht ein deutlicher Mangel an Organspendern insbesondere von Nieren. Eine besondere Form der O. ist die -> Blutspende.

OrgEL

a) (= OrgL) Organisatorischer Einsatzleiter Rettungsdienst -> Einsatzleiter. 
b) (= Orgel) Großes Pfeifeninstrument, meist in Sakralräumen.

OrgL

Organisatorischer Einsatzleiter Rettungsdienst -> Einsatzleiter.

OV

Ortsverband.

PA

Preßluftatmer

Papamobil

Einsatzfahrzeug der Römisch-Katholischen Kirche. 2 Funktionen: 
a) Ausstellung des jeweiligen-> Papstes; 
b) Gewährleistung einer maximalen -> Eigensicherung.

PD

-> Polizeidirektion.

Personal

in Rettungsorganisationen - ist durchaus unterschiedlich zusammengesetzt. Neben den hauptberuflichen Einsatzkräften (Männer und Frauen) gibt es zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. Unterschiedliche Ausbildung und Einsatzerfahrung, Alter und menschliche Reife haben einen entscheidenden Einfluß auf das Verhalten sowie auf die eigene Verarbeitung von Stress und belastenden Einsätzen. Das P. der Rettungsorganisationen taucht nur sehr selten in Ortskirchengemeinden auf. Dennoch ist es oft dankbar für verarbeitende Gespräche und eine (zurückhaltende!) Begleitung durch Notfallseelsorger/innen.

PI

-> Polizeiinspektion.

Piepser

-> Alarmempfänger.

Plasmaspende

Ein Vorgang, der mit der -> Blutspende vergleichbar ist. Bei der P. wird allerdings nur ein Teil des Bluts (nämlich das flüssige Plasma) entnommen. Andere Teile (Blutkörperchen, Blutplättchen) werden wieder zurück infundiert. P. wird meist bei privaten Instituten gegen Geld durchgeführt. Ein Erwachsener kann ca. alle 4 Wochen Blutplasma spenden.

Plötzlicher Kindstod

-> Plötzlicher Säuglingstod

Plötzlicher Säuglingstod

(SIDS = Sudden Infant Death Syndrom)Tod eines Säuglings (1.- 12. Lebensmonat) ohne erkennbare Ursache. Derzeit wahrscheinlichste These: Überhitzung und ungenügende Abatmung von Kohlendioxid durch zu dicke Kissen und Bauchlagerung des Kindes.

PM

-> Papamobil.

Polizeidirektion

(PD) Übergeordnete Dienststelle der Polizei. Hier befindet sich in der Regel die -> Funk-Einsatzzentrale für Verkehrsstreifen und größere Einsätze.

Polizeiinspektion

(PI) eine mittlere, ständig besetzte Dienststelle der Polizei. Unser Ansprechpartner ist in der Regel der Inspektionsleiter. Neben den PIs der Schutzpolizei gibt es auch Inspektionen der Autobahnpolizei und der Kriminalpolizei.

Preßluftatmer

(PA) Atemgerät für Einsatzkräfte, das es ermöglicht, auch in giftigen Atmosphären (z.B. Qualm) zu arbeiten. -> Atemschutz

RA

-> Rettungsassistent.

Rauchmelder

Diese kleinen Geräte können Ihnen Ihr Leben retten. In vielen US-Bundesstaaten sind diese Melder bereits Pflicht. Sinn und Zweck dieser Geräte ist es, Sie vor den giftigen Rauchgasen oder vor dem Verbrennen zu schützen. Die Rauchmelder lösen einen schrillen Alarmton (ca. 72dB) aus, sobald die Sensoren Rauch "spüren".

RD

-> Rettungsdienst

Reanimation

Wiederbelebung klinisch toter Patienten durch Herzdruckmassage, Beatmung, Defibrillation, Medikamente u.s.w. Kann je nach Patient und Umständen recht lange (bis zu 2 Stunden) dauern. In den meisten Fällen leider erfolglos. -> Defibrilation, -> Infusion, -> Intubation.

Reha

Rehabilitationsklinik.

Rendevouz-System

Der -> Notarzt kommt mit einem eigenen -> Notarzt-Einsatzfahrzeug zum Einsatzort und arbeitet dort mit den Besatzungen der anderen Rettungsfahrzeugen zusammen. (Im Gegensatz zum -> NAW-System) Das Rendevouz-System zeichnet sich durch eine große Flexibilität und Kostengünstigkeit aus. Problematisch ist es, wenn der Notarzt selber fahren muß und keinen Rettungsassistenten als Fahrer und Assistenten zur Seite hat.

Replantation

Zurückverpflanzung abgetrennter Körperteile. Die R.-medizin hat in den Letzten Jahren, insbesondere durch die Mikrochirurgie große Fortschritte gemacht. Vom einzelnen Finger bis zum ganzen Bein kann fast alles replantiert werden. Wichtig ist, dass der abgetrennte Körperteil sauber, trocken und kühl zusammen mit dem Verletzten in Krankenhaus gebracht wird.

Rettung

In Sicherheit Bringen verunglückter (lebender) Menschen.

Rettungsassistent

(RA) Fachkraft für den Rettungsdienst mit einer 2-jährigen Ausbildung.

Rettungsdienst

(RD) bezeichnet vor allem den medizinischen Rettungsdienst. Er wird in Deutschland vor allem durch die -> Hilfsorganisationen durchgeführt. Insbesondere in Norddeutschland und in Großstädten wird der RD auch durch die -> Feuerwehr durchgeführt. Vor allem in städtischen Bereichen fassen zunehmend auch private Rettungsdienste Fuß.

Rettungshubschrauber

(RTH) - im Prinzip ein "-> Notarztwagen in der Luft". Vorteile: hohe Geschwindigkeit und Beweglichkeit, schonender Transport bei schlechten Bodenverhältnissen. Der größte Vorteil ist der schnelle Transport des Notarztes zum Patienten -auch in unwegsame Gebiete.- Um den Hubschrauber herum ist ein besonderer Sicherheitsbereich einzuhalten. Vor allem der Heckrotor ist gefährlich - dem Ding nicht unaufgefordert zu nahe kommen!

Rettungshund

Speziell ausgebildeter Hund, der insbesondere bei der Suche nach vermißten Personen gute Dienste leisten kann. Ein Rettungshund ist nur zusammen mit seinem Hundeführer einsetzbar. Mehrere Rettungshunde werden zu einer Hundestaffel zusammengefaßt, die ähnlich wie eine -> Schnelleinsatzgruppe alarmierbar ist.

Rettungsleitstelle

(RLST) -> Leitstelle

Rettungssanitäter

Fachkraft für den Rettungsdienst mit einer 520-Stunden Ausbildung.

Rettungswache

-> Wache.

Rettungswagen

(RTW) - ein (größeres) Rettungsfahrzeug, das medizinisch-technisch hochwertig ausgestattet ist zur präklinischen Patientenversorgung, Reanimation, Intensivtransport u.s.w. Oft mit drei Personen besetzt. GRTW: Großrettungswagen in Busgröße für bis zu 12 Patienten.

RK

Rotes Kreuz -> Deutsches Rotes Kreuz

RLST

Rettungsleitstelle -> Leitstelle.

Rotes Kreuz

(RK) -> Deutsches Rotes Kreuz

RS

-> Rettungssanitäter.

RTH

-> Rettungshubschrauber.

RTW

-> Rettungswagen.

Rüstwagen

Einsatzfahrzeug mit spezieller Gerätebeladung. (RW 1: kleiner R.; RW 2: großer R., RWA: R. Atemschutz, RWG: R. Gefahrgut, VRW: Vorausr., ein kleiner, besonders schneller R., der insbesondere bei Verkehrsunfällen eingesetzt wird, um möglichst schnell eingeklemmte Personen zu befreien.

RW

-> Rüstwagen.

SBE

-> Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen.

SBI

-> Stadtbrandinspektor.

SBM

-> Stadtbrandmeister

SBR

-> Stadtbrandrat.

Scanner

Empfangsgerät, das in der Lage ist, mehrere Funkfrequenzen abzutasten, bei Funksprüchen auf der jeweiligen Frequenz stehenbleibt und so ein Mithören ermöglicht. S. werden meist zum Abhören der -> BOS-Funkfrequenzen benutzt. Sie sind frei käuflich.

Schicht

a) Arbeitszeitraum (bei Berufsfeuerwehren meist 24, im Rettungsdienst zwischen 6 und 16, meistens 8 Stunden.) b) Gruppe von Einsatzkräften, die regelmäßig im Schichtdienst zusamenarbeiten. (andere Bezeichnung: -> Abteilung) Bezeichnung der Schichten meist mit Zahlen (1,2,3,4) oder mit Buchstaben (A, B, C, D) in anderen Ländern auch mit Farben (Weiß, Rot, Blau, Grün).

Schnelleinsatzgruppe

(SEG) Gruppe von (meist ehrenamtlichen) Einsatzkräften, die bei größeren Einsätzen zur Unterstützung des Rettungsdienstes (SEG Rettung) oder zur Erledigung von Spezialaufgaben alarmiert wird (SEG Betreuung, SEG Wasserrettung, ...). Die Mitglieder einer SEG werden, wie viele -> Freiwillige Feuerwehren, meist über -> Meldeempfänger alarmiert und stehen deshalb innerhalb von wenigen Minuten zur Verfügung.

Seelsorger vom Dienst

(SvD) Seelsorger/in ohne spezielle Rettungsausbildung, der/die für einige Zeit für eine Leitstelle für Notfalleinsätze erreichbar ist.

SEG

-> Schnelleinsatzgruppe

SIDS

Sudden Infant Death Syndrom -> Plötzlicher Säuglingstod.

S-Rohr

Sonderrohr. Einrichtung zum Ausbringen besonderer Löschmittel (z.B. Schaumrohr).

S-Schlauch

Schnellangriff-Schlauch -> Löschschlauch.

Strahlenschutz

In vielen Feuerwehren werden speziell geschulte Einsatzkräfte und spezielle Geräte im S. eingesetzt. Gefahren durch Strahlen entstehen z.B. bei Atomkraftwerken, in therapeutischen Bestrahlungseinrichtungen und bei vielen anderen Gelegenheiten.

Stadtbrandinspektor

(SBI) Ehrenamtlicher Leiter der Freiwilligen Feuerwehr einer größeren Stadt.

Stadtbrandmeister

(SBM) Stellvertreter eines -> Stadtbrandinspektors, meist mit Sonderaufgaben betreut.

Stadtbrandrat

(SBR) Ehrenamtlicher Leiter der Freiwilligen Feuerwehr einer kreisfreien Stadt.

Standleitung

Eine ständig geschaltete Telefonverbindung, die nicht erst angewählt werden muß und die nicht durch andere Telefonteilnehmer blockiert werden kann.

Standortseelsorger

Seelsorger eines -> JUH- oder -> MHD-Standortes. (Meist ohne spezielle Rettungsausbildung.) Auch Seelsorger in der Bundeswehr oder des BGS

Sterben

Zeitraum des Lebens direkt vor dem -> Tod. Problematisch ist die Definition des Beginns des S. (Bei der Geburt, beim Eintritt einer tödlichen Erkrankung, beim Realisieren, dass man in absehbarer Zeit sterben wird, ...) Es kann unterschieden werden zwischen dem schnellen S. (z.B. Unfall, Herzinfarkt) und dem langsamen S. (z.B. Erkrankung, Altersschwäche). -> Reanimationen finden meistens nach einem schnellen S. statt, da es wahrscheinlich nur wenige Schädigungen des Körpers gibt und deshalb die Erfolgschansen besser sind. Hier treten u.a. die -> Todesnäheerfahrungen auf. Das langsame S. mit seinen typischen Phasen wurde u.a. von Frau Dr. Kübler-Ross erforscht.

Strahlrohr

Endstück, das an den -> Druckschauch angekuppelt wird, um den gewünschten Wasserstrahl zu erzeugen. In das S. ist eine Vorrichtung eingebaut, die das Öffen und Schließen des S. und das Verändern des Wasserstrahls ermöglichen. S.e werden -je nach Durchmesser der Düse- durch die Buchstaben B (16, 18, 22 od. 24 mm), C (9 od. 12 mm), D (4 od. 6 mm) bezeichnet

Straßenverkehr

ist ein sehr gefährliches (Einsatz-) Gebiet. Für uns betrifft dies schon die Fahrt zum Einsatz: Im Gegensatz zu den Rettungsorganisationen haben wir im Verkehr keinerlei Sonderrechte und im Fall eines fahrlässigen Unfalls keinen zusätzlichen rechtlichen Schutz! Wichtig ist auch das sichere Abstellen von Fahrzeugen im Einsatz, das umsichtige Bewegen auf Straßen, Fahrbahnen, u.s.w. -> Verkehrsunfälle.

Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen

(SBE) Deutsche Version des -> CISM. Den Einsatzkräften werden vorbeugend Stressmanagementmethoden an die Hand gegeben. Nach besonders belastenden Einsätzen wird ihnen ein gelenktes Gruppengespräch angeboten, in dem Gefühle bearbeitet und ausgesprochen werden können. In Bayern und Baden-Württemberg kann das SBE-Team Süddeutschland Tag und Nacht über die Alarmierungsnummer 0171/8158110 angefordert werden.

Sudden Infant Death Syndrom

(SIDS) -> Plötzlicher Säuglingstod.

Tanklöschfahrzeug

(TLF) Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit einem relativ großen Löschmitteltank.

Technische Einsatzleitung

(TEL) Einsatzleitung am Einsatzort.

Technisches Hilfswerk

(THW) Anstalt des öffentlichen Rechts, wurde von der Bundesregierung in den Zeiten des kalten Kriegs gegründet, um im Kriegs- oder Katastrophenfall technische Hilfe für die eigene Bevölkerung leisten zu können. Sucht zur Zeit neue Aufgaben z.B. bei Großunfällen oder bei Auslandseinsätzen. Der Einsatz unterhalb der -> Katastrophe ist schwierig, da die Finanzierung dann nicht eindeutig geregelt ist.

Technische Hilfeleistung

(THL) Zusammenfassung aller Arbeiten insbesondere der -> Feuerwehr, die nicht unmittelbar der Brandbekämpfung oder der Menschenrettung dienen. z.B. Baum über Fahrbahn, Türe öffnen, Ausleuchten von Unfallstellen usw. Bei den meisten Feuerwehren gibt es mittlerweile mehr THL-Einsätze als Brandbekämpfungen.

TEL

-> Technische Einsatzleitung.

THL

siehe -> technische Hilfeleistung. 

THW

-> Technisches Hilfswerk.

TLF

-> Tanklöschfahrzeug.

Tod

Zustand eines Lebewesens nach dem -> Sterben. Der Zeitpunkt des Eintritts des T.es ist vor allem für Kriminalisten wichtig, kann aber nie genau bestimmt werden. Problematisch sind die unterschiedlichen Definitionen des T.es: a) Klinischer T.: Fehlen der lebenserhaltenden Vitalfunktionen, insb. der Atmung und des Kreislaufs. Kann unter günstigen Umständen wieder rückgängig gemacht werden. (-> Reanimation). b) Sozialer T.: Fehlen aller Kontakte oder Kontaktmöglichkeiten zu anderen Menschen. c) Hirnt.: Dauerhaftes Fehlen der Funktion des Großhirns. (Wird durch ein Dauer- -> EEG festgestellt). d) Juristischer T. (= Hirntod) Wichtig für die T.eserklärung möglicher Organspender (-> Organtransplantation). e) Biologischer T.: Unwiederbringliche Zersetzung der Körperzellen. Wird durch die sicheren T.eszeichen angezeigt: Leichenflecken, Leichenstarre, Verwesung.

Todesnäheerfahrungen

(NDE = Near Death Experience) Ca. 60% aller reanimierten Personen (-> Reanimation) berichten von T.. Typische Erfahrungen sind: Loslösen vom Körper, Schweben über der Szene mit genauer Beobachtung, wer was sagt oder tut, Eintritt in einen dunklen Raum oder Tunnel, Begegnung mit einem Licht oder einer liebevollen Lichtgestalt, Rückblick über das bisherige Leben, z.T. bewußte Rückkehr ins Leben. T. wurden vor allem durch amerikanische Forscher, z.B. Prof. Dr. R. Moody erforscht.

Trage

Gerät zum Transport von Erkrankten oder Verletzten durch 2 - 4 Träger/innen. Nicht zu verwechseln mit einer -> Bahre.

Tragkraftspritzenanhänger

(TSA) Anhänger mit einer kleinen Feuerlöschausrüstung und einer Tragkraftspritze. Viele kleine dörfliche Feuerwehren haben als Grundausstattung einen TSA, der im Einsatz durch Privatfahrzeuge (z.B. Traktoren) gezogen wird.

Tragkraftspritze

(TS) Tragbare Feuerlöschpumpe mit eigenem Antriebsmotor.

TS

-> Tragkraftspritze. 

TSA

-> Tragkraftspritzenanhänger.

Vergiftungszentrale

Die Vergiftungszentralen geben telefonisch Auskunft über Verhaltensweisen und Gegenmittel bei Vergiftungen.

Verkehrsunfall

Ein eher seltenes Einsatzgebiet für Rettungsorganisationen und Notfallseelsorge. Diese Einsatzsituation ist besonders gefahrenträchtig und anfällig für Folgeunfälle (Verletzungen von Einsatzkräften bei der Rettung, durch Trümmer oder durch unachtsame Autofahrer, weitere Unfälle durch Gaffer u.s.w.) und erfordert eine gute Eigensicherung: Vorsichtig und sorgfältig bewegen, nicht unnnötig im Weg oder auf der Fahrbahn stehen, Schutzkleidung tragen.

V-Fall

Verteidigungsfall (Krieg).

Vollschutzanzug

Ein Schutzanzug, der den Einsatzkräften völligen Schutz vor giftigen, ätzenden und sonstigen gefährlichen Substanzen bietet. Kann nur zusammen mit umluftunabhängigem -> Atemschutz getragen werden.

VRW

Vorausrüstwagen -> Rüstwagen.

VU

-> Verkehrsunfall.

Wache

Haus oder Raum, in dem die Einsatzfahrzeuge stehen und in dem die Einsatzkräfte auf Einsätze warten. Ständig besetzte (= hauptamtliche) W.: W. einer Freiwilligen Feuerwehr, die von hauptamtlichen Kräften besetzt ist, so dass die Ehrenamtlichen nicht zu jedem Einsatz alarmiert werden müssen.

Warnfarben

Helle, gut zu erkennende Farben, die eine zusätzliche optische Erkennbarkeit gewährleisten. Die Farbe Gelb z.B. wird von den folgenden Organisationen benutzt: Notfallseelsorge, Vatikan, Post, ADAC. Das Violett der ev. Kirche ist leider keine W..

Wasserwacht

Fachdienst des DRK für Wasserrettung und Naturschutz. Ähnliche Aufgabenstellung wie die -> Deutsche Lebensrettungs Gesellschaft.

Wechselladerfahrzeug

(WLF) Mit dem W. ist es möglich, die verschiedensten Arten von -> Abrollbehälttern aufzunehmen und zur Einsatzstelle zu bringen. Durch diese Technik ist es möglich viel Geld zu sparen, da man nicht für jeden Zweck ein neues Fahrzeug, sondern nur einen Abrollbehälter beschaffen muss.

Wiederbelebung

-> Reanimation

ZVEI-1 Schleife

Beim sogenannten "stillen Alarm" werden auf dem Funkkanal der Organisation eine Folge von 5 Tönen ausgestrahlt. In der ZVEI-1 Tabelle sind den Ziffern von 0-9 feste Frequenzen zugeordnet. Hieraus kann man sehr viele Kombinationen wählen. Jeder -> BOS werden eine oder mehrere dieser Kombinationen (Schleifen) zugeteilt. Diese werden nun in -> Funkmeldeempfänger (FME) programmiert die die Leitstellenfrequenz ständig überwachen. Hört der -> FME seine Kombination, schaltet er einen eingebauten Lautsprecher frei, über den er durch Piepen seinen Träger alarmiert. Gegebenenfalls kann der Träger noch eine Durchsage der Leitstelle hören. Auch Sirenen werden über 5-Ton-Schleifen ausgelöst, wobei hier aber an die Schleife ein Doppelton angefügt wird, mit dem dann die Sirene erst aktiviert wird. Eine Sirene kann verschiedene Schleifen haben da sie auch je nach Einsatzart verschiedene Signale abgeben können muß. 

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