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Grundlegende Informationen zu Sekten und Scientology


05.03.2008: Scientology "baggert" Jugendgruppen an!

über verschiedene Verteiler hat uns die Mitteilung erreicht, dass die Scientology-Organisation (SO) versucht, mit Jugendgruppen der Rettungsorganisationen Kontakt aufzunehmen.

Es wird (meist telefonisch durch einen Hr. Frederik Zingler) das Angebot unterbreitet, sich doch mal persönlich in der Gruppenstunde vorzustellen und über das Projekt "Jugend für Menschenrechte" zu berichten.

Manchmal wird behauptet man gehöre zum Kreisjugendring und wolle in die Gruppenstunde kommen, „um sich das einfach mal anzusehen, wie es abläuft“.
Hierzu ist festzustellen, dass "Jugend für Menschenrechte" zur Scientology-Organisation gehört und dass hinter dem Kontaktangebot der Versuch steht, Jugendlichen die Ideen und Methoden der Scientology-Organisation nahezubringen.
Allen Verantwortlichen kann nur dringend geraten werden, jeden Kontakt mit "Jugend für Menschenrechte" zu vermeiden und die Vertreter auf keinen Fall in Gruppenstunden einzuladen.
Weitere Informationen gibt es z.B. beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden Württemberg:

http://www.verfassungsschutz-bw.de/so/files/so_berichte_2006_04_1.htm
Ausführliche Informationen zu Scientology gibt es auf den Seiten des Bayerischen Innenministeriums:

http://www.stmi.bayern.de/xsuche/stmi/search.php?q=scientology&m=all&ps=20&wm=wrd&wf=2221
Hanjo v.Wietersheim


Januar 2005: Hier eine Pressemitteilung zu Scientology im Tsunami-Einsatz


27. 08.2002 Pressemeldung: Sektenbeauftragter: Scientologen versuchen Hochwasserkatastrophe auszunutzen

Bei Katastrophen werden Anhänger der Scientology-Sekte vermehrt gesichtet, wie ein Sekten-Experte beobachtet. Auch die Hochwasserkatastrophe versuchten die Scientologen zu nutzen. Mitglieder der Scientology-Organisation versuchen die Hochwasserkatastrophe für ihre Sekte auszunutzen. Nach Einschätzung der Evangelischen Kirche ist es eine Strategie der Scientologen, Katastrophen für ihre Zwecke zu nutzen. In den vergangenen Tagen habe die Scientology-Organisation im brandenburgischen Perleberg und sächsischen Pirna versucht, neue Mitglieder zu werben, sagte der Sektenbeauftragte der evangelischen Kirche, Thomas Gandow, der Nachrichtenagentur ddp in Berlin. Auch nach dem Amoklauf in Erfurt im April sowie nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine über dem Bodensee im Juli seien Scientologen verstärkt in diesen Regionen in Erscheinung getreten. Die Sektenanhänger treten laut Gandow häufig in gelben T-Shirts mit der Aufschrift «Ehrenamtlicher Geistlicher» oder «Volunteer Minister» auf. «Sie sprechen speziell die freiwilligen Helfer an», sagte Gandow. Ziel der Sekte sei es dabei die «fähigen» Helfer für die Sekte zu gewinnen. «Für die Angesprochenen besteht die Gefahr, dass ihr gutes soziales Engagement in kostenpflichtige Kurse umgewandelt wird», warnte Gandow. In den kommenden Tagen rechnet Gandow mit Auftritten der Scientology Church entlang der Hochwassergebiete an der Elbe. «Es gibt eine Menge Menschen, die durch die Flut jetzt verunsichert und durcheinander sind», sagte der Sektenbeauftragte. Er befürchtet, dass sich die Menschen ködern lassen. (nz)


Für das Internet bearbeitet von Hanjo v. Wietersheim am 05.03.2008.

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